Gutes bewahren – Neues wagen. Dies gilt nicht nur für unser Medienangebot, sondern auch für unsere Dienstleistungen, unsere Infrastruktur und nicht zuletzt für unsere eigene Organisation. Mit unseren Projekten sorgen für ein zeitgemässes Angebot und eine moderne Infrastruktur. Die Projektarbeit ist daher ein wichtiger Teil unserer Arbeit, in den wir mit einem jährlichen Projektbudget investieren.

Für Fragen und Austausch rund um unser Projektportfolio ist für Sie da:

Neue Produkte

Mit neuen Angeboten und Dienstleistungen eröffnen wir Zugänge zu unseren Beständen und entwickeln uns als Ort des Lernens und der Information weiter – virtuell wie physisch.

CAS «Datenmanagement und Informationstechnologien»

Grundlegende IT-Kenntnisse und der versierte Umgang mit Daten werden für verschiedene Funktionen in der Bibliothek unverzichtbar. Deshalb bauen wir derzeit einen CAS-Studiengang «Datenmanagement und Informationstechnologien» auf. Dieser ergänzt und erweitert unser Weiterbildungsportfolio und richtet sich auch an Bibliothekarinnen und Bibliothekare mit langjähriger Berufserfahrung.

Nähere Informationen zum CAS-Studiengang finden Sie mit Projektfortschritt hier.

Für Fragen und Austausch:

Citizen Science-Projekte

Mit einem Bündel von vier neuen Citizen Science-Projekten legen wir einen Schwerpunkt in unserer Rolle als öffentlicher Kultur- und Bildungsort. Mit diesen Projekten wollen wir nicht nur für, sondern mit Ihnen arbeiten und gemeinsam unbekannte Bestände öffnen:

  • Im Projekt "TUR/CH Raum und Zeit" wollen wir mit Hilfe der Öffentlichkeit digitalisierte Zürcher Altkarten aus unserem Bestand auf Google Maps und Google Earth verorten.
  • In Zusammenarbeit mit Schulen begeben wir uns auf "Schul(zeit)reisen mit der ZB" und erforschen anhand unserer digitalisierten Bestände Themen wie «Schule um 1900».
  • Für und mit Interessierten an der Schweizer Kunst- und Kulturgeschichte wollen wir die Briefe von Johann Rudolf Rahn, dem Gründer der Schweizer Denkmalpflege, digital bereitstellen und das Namensregister transkribieren.
  • Ihnen hat ein Buch aus unserem Bestand ganz besonders (oder gar nicht) gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie das künftig in Form von Kurzrezensionen im Rahmen des Projekts «Unbedingt lesen!» mit uns und anderen teilen.


Sobald die Projekte soweit vorbereitet sind, werden wir Sie über unsere Seiten und Social Media-Kanäle herzlich zur Mitarbeit und Beteiligung einladen.

Für Fragen und Austausch:

Digitalisierungsprojekte

Ob die Korrespondenz von Johann Caspar Lavater oder sämtliche Jahrgänge der Neuen Zürcher Zeitung: Das Zürcher Kulturgut aus unseren Sammlungen ist von grossem Wert für die Forschung und Öffentlichkeit. In vielfältigen und oft kooperativen Digitalisierungsprojekten erstellen wir hochwertige Digitalisate unserer Bestände und erarbeiten dafür Metadaten. So machen wir sie online zugänglich und für die Forschung nutzbar.

Eine Übersicht unserer laufenden und abgeschlossenen Digitalisierungsprojekte finden Sie hier.

Für Fragen und Austausch:

Repository für E-Turicensia

Als Kantonsbibliothek sammeln wir Turicensia: Publikationen über Zürcher Themen, von Zürcher Autorinnen und Autoren oder mit Zürcher Impressum. Diese erscheinen – wie allgemein im Publikationswesen – zunehmend digital. Um sie zugänglich machen zu können, benötigen wir ein Repositorium, in dem wir die digitalen Publikationen aus unserer Sammlung nachhaltig aufbewahren, präsentieren und öffentlich zugänglich machen können.

Das TUR-Repository wird E-Turicensia aus dem 19./20. Jahrhundert (ausgewählte digitalisierte Bestände und digital veröffentlichte Dokumente) umfassen. Zudem ist das TUR-Repository eine Plattform, auf der öffentliche Zürcher Institutionen ihre digitalen wissenschaftlichen Publikationen direkt veröffentlichen können.

Für Fragen und Austausch:

Nationale Infrastruktur für Editionen – Infrastructure nationale pour les éditions (NIE-INE)

Im Rahmen des Kooperationsprojekts wird eine Arbeits- und Publikationsplattform geschaffen, die allen wissenschaftlichen Editionsprojekten in der Schweiz offensteht. Als kooperierende Institution unterstützt die Zentralbibliothek dieses Projekt durch rechtliche Beratung der Akteure in urheberrechtlichen, datenschutzrechtlichen, vertragsrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Fragen.

Mehr Informationen zum Gesamtprojekt NIE-INE finden Sie hier.

Für Fragen und Austausch:

ZiBits: digitale Selbstlernkurse für Lifelong Learners

Mit einem neuen E-Learning-Angebot wollen wir Lifelong Learners auf ihrer Suche nach wissenschaftlicher Literatur unterstützen. Denn soll am Ende einer Weiterbildung eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben werden, ist das für diese Benutzergruppe eine besondere Herausforderung: Viele haben durch Familienarbeit und Berufstätigkeit wenig Zeit, manchmal wenig Erfahrung mit dem Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit und meist keinen Zugang zu E-Medien einer Hochschule von zu Hause aus.

Mittels digitaler Lernhäppchen können sie mit unserem Angebot künftig das eigene «Wissensmenu» individuell zusammenstellen - orts- und zeitunabhängig und natürlich virtuell.

Für Fragen und Austausch:

Die ZB entwickelt sich weiter

Veränderung und neue Herausforderungen erfordern Kooperation, neue Arbeitsformen und Fähigkeiten. In Projekten entwickeln wir uns deshalb weiter als Mitarbeitende, als Organisation, als Partnerin für Zusammenarbeit.

ALPZUG: auf dem Weg zu SLSP

Bibliotheken auf dem Alpzug? Die Schweiz rückt mit einer gemeinsamen Serviceplattform (SLSP) und einem zentral organisierten Bibliotheksverwaltungssystem (Alma) aller Hochschulen ab Dezember 2020 enger zusammen. ALPZUG (Alma Primo Zentralbibliothek Universität Gemeinsam) ist das gemeinsame Projekt der Zentralbibliothek und der Bibliotheken der Universität Zürich auf dem Weg dorthin. So schaffen wir auf dem Platz Zürich neue Gemeinsamkeiten bei den Services für Benutzende und der Zusammenarbeit der Mitarbeitenden. Dies dient als gemeinsames Rückgrat, entlang dem die ZB und UZH in der neuen Bibliothekslandschaft nahtlos zusammenarbeiten und Synergien optimal nutzen können.

Informationen über die Swiss Library Service Platform finden Sie hier.

Für Fragen und Austausch:

Mitwirkung am Projekt «Aufbau Universitätsbibliothek Zürich» (AUB)

Das Projekt «Aufbau Universitätsbibliothek» (AUB) ist ein Projekt der Universität Zürich. Es erarbeitet die Grundlagen für die Gründung der Universitätsbibliothek Zürich (UBZH), die am 1. Januar 2022 ihren Betrieb aufnehmen wird.

Die Zentralbibliothek ist als wichtigste Partnerin der zukünftigen UBZH in verschiedenen Arbeitspaketen des Projekts vertreten. Durch eine enge Verflechtung der künftigen UBZH und der ZB soll eine leistungsstarke Partnerschaft im Bereich der Informationsversorgung für Forschung, Lehre und Studium an der UZH entstehen. Mit optimalem Einsatz der finanziellen Mittel ermöglichen die UBZH und die ZB gemeinsam, dass sie den UZH-Angehörigen als «Bibliotheken für die Universität Zürich» exzellente Services aus einer Hand anbieten.

Die Webseite des Hauptprojekts finden Sie hier

Für Fragen und Austausch:

Aufbau ZB-Lab

Mit dem ZB-Lab richten wir einen Experimentierraum für einen kreativen Umgang mit unseren heterogenen Daten ein. Aktiv werden wir im Lab für Anliegen aus der Forschung, für Citizen Science-Projekte und für eigene Entwicklungen zur Verbesserung der Nachnutzbarkeit unserer Daten. Im Lab bauen wir unsere Datenkompetenz aus und stellen gezielt Kapazitäten zum Ausprobieren bereit. 

Für Fragen und Austausch:

Strategieprozess ZB 2025

Wie möchten wir unseren Auftrag als Kantons-, Stadt- und Universitätsbibliothek für unsere Nutzerinnen und Nutzer erfüllen: die Rolle als öffentlicher Kultur- und Bildungsort, als Forschungsunterstützerin und als Universitätsbibliothek mit Services für Studium und Lehre? Auf welche Handlungsfeldern legen wir auf dem Weg in die Zukunft den Fokus? Diese Fragen leiten uns im derzeitigen Strategieprozess, in dem wir im Anschluss an die derzeitige Strategie ZB 2020 einen strategischen Handlungsrahmen für die Strategieperiode 2021-2025 erarbeiten.

Für Fragen und Austausch:

ZB-SharePoint: Einführung einer Kollaborationsplattform

Wie vernetzt man rund 240 Mitarbeitende? Wie vereinfacht man die abteilungsinterne und -übergreifende Zusammenarbeit, die Arbeit in Projekten und mit externen Partnern? Mit einer zeitgemässen technischen Infrastruktur: Deshalb führen wir in diesem Projekt mit Microsoft Office 365 eine Kollaborationsplattform ein. Aber um die Technik allein geht es nicht. Viel mehr wollen wir unser Wissen und den Informationsfluss neu organisieren und an einem zentralen Ort flexibel und virtuell zusammenarbeiten.

Für Fragen und Austausch:

Technik, Bau & Logistik

Moderne Technik, Logistik und bauliche Ausstattung sind die Grundlagen, damit wir unser Angebot zeitgemäss und effizient erbringen können.

Digitale Langzeitarchivierung

Auch in Zukunft wollen wir unseren Auftrag, Wissen und Zürcher Kulturgut zu sammeln und zugänglich zu machen, erfüllen: Deshalb müssen wir jetzt dafür sorgen, dass die umfangreichen Digitalisate unserer historischen Objekte sowie die digital veröffentlichten Dokumente aus unserer Sammlung auch in den kommenden Jahrhunderten noch lesbar sind. In dem Projekt entscheiden wir uns für eine technische Lösung und den Workflow für die Langzeitarchivierung unserer digitalen Dokumente.

Für Fragen und Austausch:

Sanierung Verwaltungstrakt

Wer uns in letzter Zeit besucht hat, weiss, dass in der Zentralbibliothek eifrig gebaut wird: Unser Verwaltungstrakt ist in die Jahre gekommen. Zum einen gibt es neue Vorschriften für Technik und Energie und zum anderen ist die Zentralbibliothek gewachsen. Seit dem Erstbezug im Jahr 1993 ist die Zahl der Mitarbeitenden von 176 auf über 240 gestiegen. Mit einer grundlegenden Sanierung sollen das Raumklima und die Bürostruktur daher den Anforderungen der nächsten 20-25 Jahre gerecht werden.

Für Fragen zum Projekt:

Sanierung Altbau

Unser Altbau wurde im Jahre 1983 teilsaniert, seitdem gab es einzelne Massnahmen. Doch es besteht Handlungsbedarf, zum Beispiel aufgrund raumklimatischer Probleme für den Kulturgüterschutz oder aufgrund einer veralteten Elektro- und IT-Versorgung.

Für den Altbau soll daher ein nachhaltiges Gebäudekonzept entwickelt werden, das als Grundlage einer umfassenden Sanierung dienen soll. Durch eine geeignete Infrastruktur wollen wir sowohl den Nutzerinnen und Nutzern als auch den Kolleginnen und Kollegen optimale Arbeitsbedingungen ermöglichen. Gleichzeitig sollen die Voraussetzungen für eine adäquate Aufbewahrung zum Schutz unserer historischen Bestände geschaffen werden. Der Beginn der Baumassnahmen ist für Ende 2021 geplant. Die Sanierungsmassnahmen sollen den Anforderungen für die nächsten 25 – 30 Jahren gerecht werden.

Für Fragen zum Projekt: