Gutes bewahren – Neues wagen. Dies gilt nicht nur für unser Medienangebot, sondern auch für unsere Dienstleistungen, unsere Infrastruktur und nicht zuletzt für unsere eigene Organisation. Mit unseren Projekten sorgen für ein zeitgemässes Angebot und eine moderne Infrastruktur. Die Projektarbeit ist daher ein wichtiger Teil unserer Arbeit, in den wir mit einem jährlichen Projektbudget investieren. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl unserer Projekte aus den inhaltlichen Bereichen:

Neue Produkte    –   Digitalisierungs- und Forschungsprojekte   –   Die ZB entwickelt sich weiter    –    Technik, Bau & Logistik

Für Fragen und Austausch rund um unser Projektportfolio ist für Sie da:

Neue Produkte - Produkte weiterentwickeln

Mit neuen Angeboten und Dienstleistungen eröffnen wir Zugänge zu unseren Beständen und entwickeln uns als Ort des Lernens und der Information weiter – virtuell wie physisch.

Digitale Textproduktion

Für Forschung und Wissenschaft reichen die Digitalisate unserer Handschriften und Drucke nicht mehr aus. Sie benötigen auch den Bildinhalt, d.h. den Text, in digitaler Form. Daher möchten wir einen neuen Forschungsservice «Digitale Textproduktion» aufbauen und einen Prozess entwickeln, mit dem durch automatisierte Verfahren aus Digitalisaten ein digitaler Text extrahiert werden kann. Diesen Text werden wir gemäss TEI-Standards auszeichnen und online frei zugänglich zur Verfügung stellen.

Die Prozessentwicklung nehmen wir in zwei Teilprojekten anhand von Pilotbeständen vor: «Digitale Edition der Korrespondenz von Hans Georg und Hermann Nägeli» und «Jeanne Hersch: Digitale Neuauflage der Schriften». Die aufbereiteten Digitalisate aus beiden Teilprojekten werden auf sources-online.org zur Verfügung gestellt.

Teilprojekt 1: Digitale Edition der Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli

Zur Webseite des Teilprojekts 1

Teilprojekt 2: Jeanne Hersch: Digitale Neuauflage der Schriften

Zur Webseite des Teilprojekts 2

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Aufbau von Forschungsservices für digitale Editionen an der ZB

In diesem Projekt sollen bisherige Aktivitäten der ZB im Bereich der digitalen Editorik gebündelt, koordiniert und auf das Ziel des Aufbaus von Forschungsservices hin perspektiviert werden. Das bedeutet, dass es vor allem darum geht, die Erfahrungen, die wir in den beiden Teilprojekten der „Digitalen Textproduktion“ (siehe oben) gesammelt haben, als Forschungsservices zu konzeptionieren. Sie sollen als Dienstleistungen für weitere digitale Editionsprojekte von Forschenden in Anspruch genommen werden können. Die ZB kommt damit Wünschen und Bedarfen der Forschung nach und leistet einen Beitrag zum Aufbau von Forschungsinfrastrukturen. Mit diesen unterstützt die ZB als Partnerin der Forschung die Wissenschaft im Allgemeinen und die digitale Editionswissenschaft im Besonderen ebenso effektiv wie innovativ.

Konkret geht es darum, das Dienstleistungsangebot der ZB vom Imagescan mit OCR hin zu Layouterkennung, Segmentierung, NER/NEL, Normdatenverknüpfung und Textauszeichnung nach TEI-Standards zu erweitern. Im Bereich der Metadatenerstellung geht es um das Erheben von editionsspezifischen Metadaten, Normdatenerstellung und -redaktion. Aber auch allenfalls weitere Services im Bereich digitaler Editionen sollen in den Blick genommen werden.

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Familienarchiv Wille für die Forschung sichtbar machen

Die Zürcher Familie Wille pflegte seit dem frühen 19. Jh. europaweit Kontakte zu wichtigen Persönlichkeiten in Politik, Wirtschaft, Militär und Kultur. 2021 übergab die Familie ihr bedeutendes Privatarchiv an die Zentralbibliothek Zürich mit der Auflage, dieses bis zum 100. Todestag des Oberbefehlshabers der Schweiz im 1. Weltkrieg, Ulrich Wille, in ihrem Archivinformationssystem zu erschliessen und in ZBcollections recherchierbar zu machen. Seit 1. Februar 2025 sind die Dokumente des Familienarchivs Wille ohne Sperrfristen im Lesesaal Spezialsammlungen für Forschende und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.

Um die fragilen Originale zu schützen und um die Benutzung weiter zu erleichtern, digitalisiert die ZB eine Auswahl häufig genutzter und besonders aussagekräftiger Dokumente und veröffentlicht diese online auf der nationalen Plattform für digitalisierte Manuskripte aus Schweizer Bibliotheken und Archiven, e-manuscripta.ch.

Das Projekt wird durch die Oscar Fritschi Stiftung, die «Donation Prof. Dr. Maria Bindschedler», Baugarten Zürich, die Fondation Claude et Giuliana und die Fondation Pierre du Bois pour l’histoire du temps présent gefördert.

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GoogleBooks DATIF – Daten, Text, Infrastruktur für die Forschung

Daten als Treibstoff: Im Digitalisierungsprojekt mit «Google Books» entstehen aus den in Swisscovery verlinkten Digitalisaten grosse Mengen an Daten. Das Potenzial dieser Volltexte und Bilder wollen wir gemeinsam mit ihren Metadaten nutzen und nutzbar machen, indem wir diese als offene Kulturdaten durch neue Services und über gemeinsame Plattformen der Forschung und Lehre zur Nachnutzung anbieten.

Dieses Datenprojekt ist kooperativ angelegt unter dem Titel “SwissGB4Research”. Mit den Partnern der UB Basel, UB Bern und ZHB Luzern konnten wir Ende 2024 das Vorprojekt abschliessen und ein realistisches Szenario für die Bereitstellung der Daten entwickeln. Ziele für das Hauptprojekt 2025 sind der Aufbau eines Basisbetriebs. Wir publizieren die Volltexte und Digitalisate - 350’000 Bände resp. 100 Millionen Seiten - mit Fokus auf Visualisierung/Dashboards, Korpusbildung und Schnittstellen. Wichtig dabei ist der Einbezug der Forschenden, um unsere Angebote am tatsächlichen Bedarf auszurichten. Im Jahresverlauf wird die Infrastruktur und Finanzierung aufgebaut, so dass an einem Zwischenstopp Ende 2025 das weitere Vorgehen strategisch abgesichert werden kann. Für 2026 ist die Erweiterung der Infrastruktur bzgl. generischer Forschungsbedürfnisse insbesondere im Zusammenhang mit Schnittstellen und Korpusbildung geplant.

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St. Galler Globus Online

Der berühmte St. Galler Globus von 1576 gibt als kombinierter Erd- und Himmelsglobus Einblicke in die Globalisierungsgeschichte sowie die Kosmologie seiner Zeit. Um das zeit- und ortsunabhängige Erkunden des Globus zu ermöglichen, wurde in diesem Kooperationsprojekt in einer ersten Projektphase das Basismodell eines Online-Globus entwickelt. Darauf aufbauend sind im Rahmen des Projekts Aktivitäten mit Wissenschaft und Öffentlichkeit geplant.

Projektpartner: Schweizerisches Nationalmuseum, Stiftsbibliothek St. Gallen, Zürcher Hochschule der Künste,  ETH-Institut für Kartografie und Geoinformation, Zentrum für Historische Mediologie UZH 

Um den Globus auf allen sinnlichen Ebenen zugänglich zu machen, wurde ergänzend zur Onlineversion ein verkleinertes Modell nachgebaut und im Lesesaal der ZB ausgestellt. An diesem Modell können die vollen Funktionalitäten und das ikonographische Bildprogramm des Globuskorbs (Gestell) erfahrbar gemacht werden. Es rundet somit die Zugänge zum Globus neben der Onlineversion und dem im Landesmuseum ausgestellten Original ab.

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Saubere Daten dank Theseus

Wir bereinigen unseren Katalog: Die digitalen Daten der ZB, die Sie heute im Swisscovery finden, sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten in unterschiedlichen Bibliothekssystemen nach unterschiedlichen Regelwerken erstellt worden. Ein beträchtlicher Teil der Daten stammt aus der Zeit, als der Jahrzehnte alte Zettelkatalog im Projekt “Medea” digitalisiert wurde. Diese teils unvollständigen oder fehlerhaften Daten werden im Projekt „Theseus“ (2025 bis zunächst 2027, voraussichtlich bis 2030) umfassend bereinigt: Fachpersonen für Alte Drucke überarbeiten Titeldaten vollständig, damit diese als Forschungsdaten nutzbar sind. Aus dem modernen Bestand sind Titel und Exemplare nach Bearbeitung uneingeschränkt recherchier- und bestellbar. Diese Verbesserungen nehmen wir laufend vor, so dass Ihre Recherchen immer effizienter und verlässlicher sein werden.

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Digitalisierungs- und Forschungsprojekte

 

Das Zürcher Kulturgut aus unseren Sammlungen ist von grossem Wert für die Forschung und Öffentlichkeit. In vielfältigen und oft kooperativen Digitalisierungsprojekten erstellen wir hochwertige Digitalisate unserer Bestände und erarbeiten dafür Metadaten. So machen wir sie online zugänglich und für die Forschung nutzbar.

Zahlreiche Digitalisierungs- und Forschungsprojekte der letzten Jahre sind inzwischen abgeschlossen. Zurzeit erarbeiten wir neue Forschungsservices im Bereich digitale Textproduktion und digitale Editionen.

Auf der Seite «Digitalisierung und Forschung» erfahren Sie mehr zu unseren Services in diesem Bereich.

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Digitalisierung von vier Zürcher Zeitungstiteln

Als Nachfolgeprojekt der Retrodigitalisierung der NZZ digitalisiert die ZB in Kooperation mit den jeweiligen Verlagshäusern und der Schweizerischen Nationalbibliothek bis Ende Jahr vier weitere Zürcher Zeitungstitel. Die Titel werden anschliessend auf der Zeitungsplattform e-newspaperarchives.ch frei zugänglich publiziert. Neben der NZZ stellen wir damit weitere wichtige Zürcher Zeitungen online im Wortlaut durchsuchbar zur Verfügung. Folgende Jahrgänge werden digitalisiert:

  • Tages Anzeiger 1893−1959
  • Der Landbote 1836−1950
  • Zürcher Oberländer 1853−1970
  • Anzeiger von Uster 1846−1954


Es handelt sich insgesamt um rund eine Million Zeitungsseiten, die mit externen Dienstleistern prozessiert und verarbeitet werden.

Die Digitalisierung von Zürcher Zeitungstiteln wird vom Lotteriefonds des Kantons Zürich gefördert.

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Die ZB entwickelt sich weiter

Veränderung und neue Herausforderungen erfordern Kooperation, neue Arbeitsformen und Fähigkeiten. In Projekten entwickeln wir uns deshalb weiter als Mitarbeitende, als Organisation, als Partnerin für Zusammenarbeit.

Mitwirkung am Projekt «Aufbau Universitätsbibliothek Zürich» (AUB)

© Herzog & de Meuron / UZH Media

Das Projekt «Aufbau Universitätsbibliothek» (AUB) ist eine Initiative der Universität Zürich, die in enger Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Zürich durchgeführt wird. Die Zentralbibliothek ist als wichtigste Partnerin der UB Zürich in verschiedenen Arbeitspaketen des Projekts vertreten. Unser gemeinsames Ziel ist es, eine leistungsstarke und effektive Partnerschaft für Forschung, Lehre und Studium an der Universität Zürich (UZH) zu schaffen. Diese Partnerschaft zeichnet sich durch Effizienz und Innovation aus und bietet unseren Kundinnen und Kunden exzellente Services aus einer Hand.

In der ersten Phase des Projekts (2017-2021) wurden die Grundlagen für die Gründung der Universitätsbibliothek Zürich gelegt, die am 1. Januar 2022 ihren Betrieb aufgenommen hat. Die zweite Phase (2022-2023) diente der Konsolidierung und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen UB und ZB. Ein bedeutendes Ergebnis dieser Phase ist die gemeinsame Strategie UB und ZB 2024-2027, die einen neuen Höhepunkt in unserer Zusammenarbeit markiert.

Aktuell läuft die dritte Phase (2024-2027), die einen besonderen Fokus auf den Start der gemeinsamen Umsetzung dieser Strategie legt. Zu den weiteren Schwerpunkten dieser Phase gehören die Entwicklung eines gemeinsamen Webauftritts, die Ausweitung der Zusammenarbeit auf Spezialsammlungen und Sonderbestände sowie die Erarbeitung eines gemeinsamen Archivierungskonzepts für gedruckte Bestände.

Die Webseite des Hauptprojekts finden Sie hier.

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Technik, Bau & Logistik

Moderne Technik, Logistik und bauliche Ausstattung sind die Grundlagen, damit wir unser Angebot zeitgemäss und effizient erbringen können.

Sanierung Altbau

Unser Altbau wurde im Jahre 1983 teilsaniert, seitdem gab es einzelne Massnahmen. Doch es besteht Handlungsbedarf, zum Beispiel aufgrund raumklimatischer Probleme für den Kulturgüterschutz oder aufgrund einer veralteten Elektro- und IT-Versorgung.

Für den Altbau soll daher ein nachhaltiges Gebäudekonzept entwickelt werden, das als Grundlage einer umfassenden Sanierung dienen soll. Durch eine geeignete Infrastruktur wollen wir sowohl den Nutzerinnen und Nutzern als auch den Kolleginnen und Kollegen optimale Arbeitsbedingungen ermöglichen. Gleichzeitig sollen die Voraussetzungen für eine adäquate Aufbewahrung zum Schutz unserer historischen Bestände geschaffen werden. Der Beginn der Baumassnahmen ist für Ende 2021 geplant. Die Sanierungsmassnahmen sollen den Anforderungen für die nächsten 25 – 30 Jahren gerecht werden.

Kontakt:



Abgeschlossene Projekte (in Auswahl)

Hier finden Sie eine Auswahl unserer ehemaligen Projekte. Zuletzt abgeschlossene Projekte sind zuoberst aufgeführt. Kontakt zu abgeschlossenen Projekten: Verena Klein

Kooperation mit Google Books

Gemeinsam mit den Universitätsbibliotheken Basel und Bern sowie der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern hat die ZB historische Drucke von 1500 bis 1900 digitalisiert, mit Schwerpunkt auf 1700 bis 1900. Die Digitalisierung erfolgte durch Google und die Werke werden auf der Plattform Google Books kostenlos zugänglich gemacht. Seit Oktober 2025 stehen rund 160'000 digitalisierte Titel der ZB zur Verfügung. In swisscovery sind sie via Google-Books-Links bei den entsprechenden Büchern direkt abrufbar.

Digitale Edition der Korrespondenz von Johann Caspar Lavater

Die ZB besitzt über 20'000 Briefe von und an Lavater (1741−1801), den grossen Zürcher Theologen des 18. Jahrhunderts. Für die Online-Edition seiner Korrespondenz (lavater.com) haben wir von 2018 bis 2024 rund 110'000 Digitalisate erstellt und die dazugehörigen Metadaten erarbeitet. Der SNF finanzierte für die Projektlaufzeit eine Mitarbeiterstelle (50%) in der ZB. Die Edition ist am Deutschen Seminar der Universität Zürich angesiedelt.

Conrad Ferdinand Meyers Briefwechsel in digitaler Form

Conrad Ferdinand Meyers (1825−1898) Briefwechsel erlaubt vielfältige Einblicke in die Entstehung wichtiger literarischer Werke Meyers und in sein Privatleben. Die bislang gedruckt erschienene Briefausgabe «C.F. Meyers Briefwechsel. Historisch-kritische Ausgabe (MBW)» wurde in eine Online-Edition umgearbeitet. In diesem Rahmen haben wir von 2019 bis 2024 Briefe und weitere Dokumente aus dem Nachlass Meyers, der in der ZB aufbewahrt wird, digitalisiert. Das vom SNF geförderte Editionsprojekt des Deutschen Seminars der Universität Zürich (cfmeyer-briefwechsel.org) hat ca. 16'000 Digitalisate der ZB in seine Datenbank importieren.

Das Physiognomische Kabinett von Johann Caspar Lavater

Der umtriebige Zürcher Pfarrer Lavater (1741−1801) wurde durch seine Überlegungen zur Physiognomik in ganz Europa bekannt. Das bis heute weitgehend unbekannt gebliebene Physiognomische Kabinett war zugleich Basis wie Ergebnis seiner Reflexionen. Die ZB besitzt 1800 Bilder dieser Sammlung, die wir von 2019 bis 2021 inhaltlich erschlossen und digitalisiert haben. Dieses Projekt wurde finanziell unterstützt durch die UBS Kulturstiftung. Das gesamte Kabinett kann hier betrachtet werden.

Citizen Science

Die Zentralbibliothek Zürich hatte sich in der Strategieperiode 2021 bis 2024 zum Ziel gesetzt, sich «im Sinne eines partizipativen, gesellschaftlich offenen Wissenschaftsbegriffs für Citizen-Science-Projekte zu engagieren, dazu eigene Aktivitäten zu entwickeln und Partnerschaften zu suchen». Dieses Tätigkeitsfeld wurde im Rahmen eines Projekts aufgebaut und ist seit 2025 fester Bestandteil unseres Angebots. Auf dieser Seite erfahren Sie, in welchen Kampagnen Sie Ihr Wissen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und in die Forschung einbringen können.

Aufbau von systematischer Kundenforschung und Customer Experience

Damit unsere Angebote und Produkte unseren Kundinnen und Kunden einen Mehrwert bieten, positiv erlebbar und intuitiv nutzbar sind, haben wir in unserer Organisation Strukturen und Prozesse für systematische Kundenforschung und CX-Management aufgebaut.

Itten vernetzt. Teilprojekt 2: Linked-Open-Data-Wissensplattform

Die ZB betreut den schriftlichen Nachlass des Schweizer Künstlers, Kunsttheoretikers und -pädagogen Johannes Itten (1888–1967), der vollständig archivarisch erschlossen wurde und über ZBcollections zugänglich ist.

In einer zweiten Projektphase wurde das Johannes Itten Linked Archive (JILA) entwickelt, das auf verknüpften semantischen Daten (Linked Open Data) des Itten-Archivs basiert. Nähere Informationen zu dem Projekt und unseren Projektpartnern finden Sie hier.

Aufbau ZB-Lab

Mit dem ZB-Lab haben wir einen Experimentierraum eingerichtet für einen kreativen Umgang mit unseren heterogenen Daten. Aktiv werden wir im Lab für Anliegen aus der Forschung, für Citizen Science-Projekte und für eigene Entwicklungen zur Verbesserung der Nachnutzbarkeit unserer Daten. 

Die Webseite des ZB-Labs finden Sie hier.

ZB-SharePoint: Einführung einer Kollaborationsplattform

In diesem Projekt haben wir mit Microsoft Office 365 eine Kollaborationsplattform eingeführt, um rund 240 Mitarbeitende zu vernetzen und die abteilungsinterne und -übergreifende Zusammenarbeit zu vereinfachen. Aber um die Technik allein ging es nicht. Viel mehr haben wir unser Wissen und den Informationsfluss neu organisiert und einen zentralen Ort geschaffen, um flexibel und virtuell zusammenzuarbeiten.

Retrodigitalisierung der NZZ (1780−2020)

In Kooperation mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) haben wir im Zeitraum 2019−2023 sämtliche bis 2020 erschienenen Jahrgänge der NZZ digitalisiert; insgesamt wurden über zwei Millionen Zeitungsseiten gescannt. Auf der Online-Zeitungsplattform e-newspaperarchives.ch sind sie vorbehaltlich einer Moving Wall von 25 Jahren frei zugänglich und im Volltext durchsuchbar. Dieses bedeutende Digitalisierungsprojekt wurde vom Lotteriefonds des Kantons Zürich und der UBS Kulturstiftung mit finanziellen Beiträgen unterstützt.

 

 

Repository für E-Turicensia

Als Kantonsbibliothek sammeln wir Turicensia: Publikationen über Zürcher Themen, von Zürcher Autorinnen und Autoren oder mit Zürcher Impressum. Diese erscheinen – wie allgemein im Publikationswesen – zunehmend digital. Um sie zugänglich machen zu können, haben wir in dem Projekt das Repositorium «Zurich Open Platform (ZOP)» entwickelt, in dem wir die digitalen Publikationen aus unserer Sammlung nachhaltig aufbewahren, präsentieren und öffentlich zugänglich machen.

CAS «Datenmanagement und Informationstechnologien»

Grundlegende IT-Kenntnisse und der versierte Umgang mit Daten werden für verschiedene Funktionen in der Bibliothek unverzichtbar. Deshalb haben wir mit dem neuen CAS-Studiengang «Datenmanagement und Informationstechnologien» unser Weiterbildungsportfolio erweitert. Nähere Informationen zum CAS-Studiengang finden Sie hier. 

DigiTUR (2013−2018): über fünf Millionen produzierte Scans 

Die ZB führte von 2013 bis 2018 ein eigenes Digitalisierungsprojekt durch, in dem repräsentative Bereiche des von der ZB verwahrten Zürcher Kulturguts erschlossen und online zugänglich gemacht wurden. Dank der Förderung des Lotteriefonds des Kantons Zürich sowie der Stadt Zürich mit einer Summe von ca. zehn Millionen Franken wurden über fünf Millionen Scans produziert, die auf den nationalen Plattformen (e-rara.ch, e-manuscripta.ch, e-newspaperarchives.ch sowie e-periodica.ch) eingesehen werden können. Retrodigitalisiert wurden 4,5 Millionen Seiten Alter Drucke, 400‘000 Seiten historischer Zürcher Zeitungen, je ca. 100‘000 Seiten handschriftlicher Materialien und Musikalien, 50‘000 graphische Blätter und Fotografien sowie rund 2‘500 Karten und Panoramen. An dem Projekt waren zwischenzeitlich über 20 Spezialistinnen und Spezialisten aus allen Fachbereichen beschäftigt. Ein kurzer YouTube-Film von Lorenz von Meiss dokumentierte 2017 das Projekt, das bis heute eines des grössten Digitalisierungsprojekte der Schweizer Bibliotheken darstellt.

Dank der Förderung des: