Cornell, Klaus (*1932)


Dirigent, Komponist

Musikmanuskripte. - 0.5 m. (wird ergänzt)


Klaus Cornell wurde am 18. August 1932 in Bern geboren. Er studierte zunächst am Konservatorium Bern, u.a. bei Sándor Veress, später am Mozarteum in Salzburg, u.a. bei Egon Kornauth. Von 1956 bis 1960 wirkte er als Dirigent am Stadttheater Basel, von 1961 bis 1983 in leitender Stellung bei Radio DRS und von 1983 bis 1992 als Direktor des Konservatoriums Schaffhausen.
Als Dirigent leitete er, neben Gastauftritten mit zahlreichen Orchestern in Europa, das Schweizer Jugend-Sinfonieorchester (1971–1984), das Berner „Orchestre de Chambre Romand“ (1974–1983), das Kammerorchester Kloten (1983–1987) und das Musik-Collegium Schaffhausen (ab 1983). Als Komponist schuf Cornell seit den frühen Sechzigerjahren zahlreiche Werke aller Gattungen, darunter zwei Opern. Zwischen 1989 und 2000 lebte und wirkte Cornell im amerikanischen Bundesstaat Oregon als freischaffender Komponist und als Dirigent, u.a. des heutigen Newport Symphony Orchestra und des Portland Chamber Orchestra.
1955 erhielt Cornell den Österreichischen Staatspreis (beim Abschluss am Mozarteum), 1965 den Komponistenpreis der „Union Européenne de Radiodiffusion“, 1982 den ORF-Preis für das beste Rundfunkkonzert (mit dem Schweizer Jugend-Sinfonieorchester) und 1988 den Carl-Öchslin-Preis der Stadt Schaffhausen.
Klaus Cornell lebt heute in Konstanz und München.