Vollenweider, Hans (1918–1993)


Organist, Komponist

Porträt von Hans Vollenweider

Signatur: Mus NL 44

Musikmanuskripte, Musikdrucke, Textmanuskripte, Druckschriften, Briefe, Tonträger, Bildmaterial, Varia. - 1.7 m.
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Hans Vollenweider wurde 1918 in Zürich geboren. Seit dem Alter von 9 Jahren erhielt er Klavierunterricht, u.a. bei Johann Hoorenmann, Carl Aeschbacher und Adrian Aeschbacher; mit 15 wurde er Orgelschüler von Viktor Schlatter. 1934 bis 1939 studierte Vollenweider Orgel bei Ernst Isler am Konservatorium Zürich; weitere Lehrer waren Ernst Hörler, Hans Andreae und Paul Müller (Theorie) und Carl Vogler und Rudolf Wittelsbach (Klavier). 1940 bis 1944 folgten weitere Orgelstudien bei Karl Matthaei in Winterthur. 1944 gewann Vollenweider den 2. Preis am nationalen Musikwettbewerb in Genf.
Von 1936 bis 1943 wirkte Hans Vollenweider als Organist in Rüschlikon, von 1943 bis 1969 als Organist und Chorleiter an der reformierten Kirche Thalwil; von 1970 bis 1986 war er Organist am Grossmünster in Zürich.
Am Konservatorium und der Musikochschule Zürich hatte er während 40 Jahren (1950-1990) einen Lehrauftrag für Orgel inne. 1981 erhielt Hans Vollenweider die Hans-Georg-Nägeli-Medaille der Stadt Zürich. Er starb am 25. Oktober 1993 in Zürich.
Hans Vollenweider zählt zu den grossen Schweizer Organisten des 20. Jahrhunderts. Besonders berühmt war er zu Lebzeiten für seine Improvisationskünste.