Andreae, Bärbel (1909–1996)


Pianistin

Porträt von Bärbel Andreae

Signatur: Mus NL 35

Musikmanuskripte, Musikdrucke, Varia. - 0.1 m.
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Die Pianistin Bärbel Andreae, eine Nichte Walther Rathenaus, wurde am 13. Juli 1909 in Berlin geboren. Sie trat schon als Kind öffentlich auf und erwarb früh das Konzertdiplom an der Hochschule für Musik in Berlin. 1939 übersiedelte sie nach Zürich. Sie spielte neben regelmässigen Soloklavierabenden auch als Solistin mit den damals bedeutendsten Orchestern der Schweiz. Nach dem Krieg führten sie häufige Konzertreisen ins Ausland, wo sie u.a. mit den Berliner, Dresdner und Münchner Philharmonikern auftrat. Obgleich Bärbel Andreae besonders als Mozartinterpretin geschätzt wurde, widmete sie sich auch der modernen Musik. So spielte sie Werke der Schweizer Komponisten René Armbruster, Max Kuhn, Paul Müller-Zürich, Othmar Schoeck und Wladimir Vogel, oft als Uraufführungen. Bis zu ihrem Tode am 25. Januar 1996 in Zürich war Bärbel Andreae auch als Klavierlehrerin tätig.