Gebrüder Várady, Basel: Porträt Carl Keller-Escher, Fotografie, vermutlich zwischen 1875 und 1883, 9 x 5,3 cm.In Zürich gibt es eine lange Reihe alter Bürgergeschlechter, deren Angehörige die Geschichte der Stadt seit dem Mittelalter prägten.

Der Zürcher Bürgersinn hat sich deswegen auch schon früh um die Erforschung der Geschichte der einzelnen Familien und ihrer Mitglieder bemüht. Besonders dabei hervorgetan hat sich der Zürcher Kantonsapotheker Carl Keller-Escher (1851-1916) aus dem alten Geschlecht der Keller vom Steinbock.

Neben gedruckten Monographien zur Geschichte einzelner Familien wie den Grebel oder den Escher vom Glas hat er ein monumentales, sieben dickleibige Bände umfassendes und fein säuberlich von Hand geschriebenes Übersichtswerk zu den Angehörigen und der Abstammung von über 258 Zürcher Geschlechtern hinterlassen: das «Promptuarium genealogicum», besser bekannt unter dem Namen «Keller-Escher».

Nicht nur für Familienforschende, sondern für alle, die sich mit Zürcher Geistes- und Kulturgeschichte befassen, ist der «Keller-Escher» unverzichtbar. Wir haben die sieben Bände nun digitalisiert und auf e-manuscripta.ch veröffentlicht:

Band 1 (A bis B)

Band 2 (C bis F)

Band 3 (G bis Holzhalb)

Band 4 (H bis Lavater)

Band 5 (Leemann bis Nüscheler)

Band 6 (O bis Schulthess)

Band 7 (Sp bis Z)

Mit uns zusammen können Sie im Transkriptionstool von e-manuscripta die Informationen aus dem «Keller-Escher» transkribieren und edieren. Am Ende veröffentlichen wir Ihre Arbeiten auf der Plattform. Erfahren Sie mehr an unserem Workshop vom 2. Juli 2022.

Das Projekt ist Teil des strategischen Schwerpunkts Citizen Science der Zentralbibliothek Zürich.

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Ein kurzes Videotutorial bietet eine Einführung in das Transkribieren auf e-manuscripta.


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