Heinrich Zschokke (1771–1848) war einer der bedeutendsten Vordenker der modernen Schweiz. In unserem Bestand befinden sich 260 Briefe von und an Zschokke, die wir digitalisiert und auf e-manuscripta.ch veröffentlicht haben. 

Anlässlich seines 250. Geburtstages können Sie mit uns zusammen die Briefe im Transkriptionstool von e-manuscripta.ch transkribieren und edieren. Am Ende veröffentlichen wir Ihre Arbeiten online auf der Plattform.

Das Projekt ist Teil des strategischen Schwerpunkts Citizen Science der Zentralbibliothek Zürich.

Transkribieren

Sie möchten gerne mit dem Transkribieren der Zschokke-Briefe weitermachen oder neu damit beginnen? – Das ist ganz einfach, wenn Sie folgende Hinweise beachten:

  • Für einige Briefe Zschokkes liegen bereits Transkriptionen vor, die jedoch noch nicht ins Transkriptionstool von e-manuscripta.ch eingefügt wurden. Sie können diese Briefabschriften aus Word-Dokumenten herauskopieren und ins Transkriptionstool einfügen.
  • Die Word-Dateien finden Sie online in unserem e-manuscripta-Forum.
  • Um sich an den Diskussionen im Forum beteiligen zu können, müssen Sie sich erst registrieren. Wie das geht, entnehmen Sie dieser Anleitung. Wir weisen Sie darauf hin, dass Ihre Registrierung erst von der Redaktion freigeschaltet werden muss, bevor Sie sich einloggen und mitdiskutieren können. Die Word-Dokumente können Sie ohne Registrierung einsehen und herunterladen.
  • Die Dateien befinden sich in der Rubrik «Transkription» im Ordner «Textvorschläge» unter «Zschokke transkribieren».
  • In der Datei «Liste_Briefe_mit_Transkriptionen» finden Sie eine Übersicht der vorhandenen Abschriften, die Sie kopieren können. Über den dort aufgeführten Link gelangen Sie zum Briefdigitalisat auf e-manuscripta.ch. Die Spalte «Nr. Edition» listet auf, welche Word-Datei zu diesem Brief gehört. Öffnen Sie die Word-Datei mit den entsprechenden Ziffern. Dann können Sie den Text ins Transkriptionstool hineinkopieren.
  • Für 42 Briefe liegen keine Transkriptionen vor. Hier können Sie selbst Ihre Lesekünste unter Beweis stellen! Im e-manuscripta-Forum finden Sie die Datei «Liste_Briefe_ohne_Transkriptionen», in der all diese Briefe aufgeführt sind. Mit den jeweiligen Links gelangen Sie direkt auf e-manuscripta.ch. Wenn Sie sich dort anmelden, können Sie umgehend mit dem Transkribieren beginnen.

Sie sind neu? – Wie Sie sich zum Transkribieren anmelden

Wie Sie sich auf e-manuscripta.ch registrieren und den Weg ins Transkriptionstool finden, zeigt Ihnen unser Video sowie diese Anleitung. Die wichtigsten Transkriptionsregeln finden Sie hier. Übrigens: Unsere Plattform bietet eine grosse Auswahl an einmaligen handschriftlichen Dokumenten.

Zschokkes Briefwechsel

Die 260 Briefe in unserem Bestand verteilen sich auf 35 verschiedene Briefpartner, wobei Heinrich Zschokke freilich nicht mit allen gleich viel korrespondierte. So haben wir in der ZB zwei grosse Briefkonvolute: Zschokke schrieb mit Paul Usteri 105 Briefe (in 35 Jahren; Zeitraum 1796-1831) und mit Johann Heinrich Füssli 81 Briefe (in 20 Jahren, 1797-1817). Der Rest sind kleinere Korrespondenzen. Im Rahmen unserer Workshops stellen wir Ihnen jeweils neue Arbeitspakete zur Verfügung. 

Briefwechsel zwischen Zschokke und Paul Usteri (1768-1831), 105 Briefe aus den Jahren 1796-1831:

Die umfangreichste Zschokke-Korrespondenz macht in unserem Bestand diejenige mit dem Politiker, Publizisten und Naturforscher/Mediziner Paul Usteri aus. Mit Usteri tauschte sich Zschokke vor allem über politische Themen und publizistische Projekte aus: über seine Erfahrungen als Leiter des Erziehungsinstituts im graubündnerischen Reichenau, über politische Entwicklungen während der Helvetik und in späteren Jahren und über ihre gemeinsame Zusammenarbeit in verschiedenen Zeitschriften wie der «Isis» (siehe Briefwechsel mit Füssli) oder den «Überlieferungen zur Geschichte unserer Zeit».

Briefwechsel zwischen Zschokke und Johann Caspar Lavater (1741-1801), 8 Briefe aus der Zeit 1798-1801:

Zschokke möchte Lavater als Beiträger für den von ihm herausgegebenen «Aufrichtigen und wohlerfahrenen Schweizerboten» gewinnen. In einem Brief wird erstmals das Konzept des einflussreichen «Schweizerbotens» formuliert, in anderen Briefen diskutieren die beiden kritisch einen Artikel des «Schweizerbotens» über den konservativen Berner Staatsrechtler Karl Ludwig von Haller.  

Briefwechsel zwischen Zschokke und Johann Heinrich Füssli (1745-1832), 81 Briefe aus den Jahren 1797-1817:

In den Briefen unterhalten sich die beiden vor allem über publizistische Projekte, z.B. über die von Zschokke in Füsslis Verlag herausgegebene Zeitschrift «Isis. Eine Monatsschrift von deutschen und schweizerischen Gelehrten». Was engagiert und voller Tatendrang begann, endete leider im Streit ums Geld und in Differenzen über die inhaltliche Ausrichtung der Zeitschrift.

Briefwechsel zwischen Zschokke und Johann Jakob Hottinger (1783-1860), 5 Briefe aus den Jahren 1829-1830:

Beide Briefpartner waren Präsidenten der «Helvetischen Gesellschaft», die um 1850 viele liberale Zeitgenossen als Mitglieder gewinnen konnte. Zschokke will als Präsident «die löblichsten Thaten öffentlich an[ ]erkennen, welche in irgend einem Kanton durch schweizerische Tugendkraft und Vaterlandsliebe vollbracht sind.» Die liess er dann in den «Verhandlungen der Helvetischen Gesellschaft» abdrucken.  

Weitere Briefpartner

In unserem Bestand befinden sich weitere 42 Briefe, die Zschokke mit verschiedenen Zürcher Persönlichkeiten wechselte. Darunter befinden sich so bekannte Personen wie der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi, der Politiker Johann Jakob Hess (1797-1857), der Schulreformer und Mitbegründer der Universität Zürich Johann Kaspar von Orelli (1787-1849) oder der Dichter Salomon Tobler (1794-1878). Zu diesen Briefen liegen bislang keine Transkriptionen vor. Eine Übersicht mit Links auf die jeweilige Korrespondenz finden Sie in unserem Forum.

Rangliste

Die Rangliste wird regelmässig aktualisiert. Stand: 12. Januar 2022

Benutzername

Anzahl Seiten

Hausheer, Yvonne

378

Strassmann, Ruth

31

Donat, Alexandra

25

Hertach, Fritz

24

de Morsier-Fritz, Claudia

11

Manz, Matthias

9

Bronner, Monica

8

Mistrello, Daniela

7

Bickel, Daniel

4

Hesse, Jochen

4

Ort, Werner

4

Zschokke, Rosa Martha

4

Brändli, Sebastian

3

Lahmer, Nicole

3

MH

3

SR

3

Kropf, Thomas

2

müller, metta

1

Veranstaltungen

Während zwei Transkriptionsworkshops haben wir verschiedene Briefwechsel zwischen Zschokke und Zürcher Persönlichkeiten ausgewählt und transkribiert. Inzwischen sind wir mit der Arbeit sehr weit gekommen! Einen ganz herzlichen Dank an alle Mitwirkenden! 

Kontakt

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