Details zur Veranstaltung

Mittwoch, 03. November 2021
17:30 Uhr

Hermann-Escher-Saal

Öffentliche Vorstellung des digitalen Erschliessungsprojekts «Bullinger digital»

Vom Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504-1575) sind rund 12‘000 Briefe überliefert, die er selbst geschrieben oder erhalten hat. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurde rund ein Viertel der Briefe vom Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich ediert. Mit dem Projekt «Bullinger digital» soll nun der gesamte Briefwechsel gescannt, digital erfasst, durchsuchbar und übers Internet zugänglich gemacht werden. Dafür kommen modernste Technologien zum Einsatz, um den zeitaufwändigen Prozess der Transkription und die Übersetzung der vorwiegend in Latein und Frühneuhochdeutsch verfassten Briefe in modernes Deutsch zu beschleunigen. Nach knapp einem Jahr Projektlaufzeit bietet sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Aus der digitalen Werkstatt» die ideale Gelegenheit, die verschiedenen Aspekte von «Bullinger digital» zu beleuchten.

Im Staatsarchiv Zürich und in der Zentralbibliothek Zürich liegt der Grossteil von Bullingers Korrespondenz. Beide Institutionen sind als Projektpartner von «Bullinger digital» gegenwärtig mit der Digitalisierung der Briefe beschäftigt.

Programm

Dr. Stefan Wiederkehr (Zentralbibliothek Zürich)
Begrüssung

Prof. Dr. Martin Volk (Institut für Computerlinguistik, UZH)
«Künstliche Intelligenz für Digitale Editionen»

Prof. Dr. Peter Opitz (Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte, UZH)
«Der Gewinn des Einbezugs digitaler Methoden für die klassische Editionsarbeit»

Christian Sieber, lic. phil. (Staatsarchiv Zürich)
«Der Bullinger-Briefwechsel im Staatsarchiv Zürich»

Achtung: Beschränkte Platzzahl, Anmeldung obligatorisch. Für diese Veranstaltung benötigen Sie ein Covid-Zertifikat. Bitte weisen Sie es beim Eintritt vor.


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