Seidenglanz

Banner der Ausstellung Seidenglanz

400 Jahre Seide in Zürich

Yokohama, Shanghai, Lyon, New York … und Zürich: Die Zürcher Seidenindustrie
war lokal verwurzelt, aber weltweit tätig. Der Rohseidenhandel verband die Stadt schon im 19. Jahrhundert mit China und Japan. Zürcher Seidenwebereien produzierten edle Stoffe für anspruchsvolle Kundschaft in Paris, London und New York. Nach ersten Erfolgen expandierten die Seidenfabrikanten nach USA, Frankreich und Italien. Um 1900 gehörte die Seidenindustrie zu den wichtigsten Zürcher Wirtschaftszweigen überhaupt – und hinterliess auch Spuren im kulturellen Gedächtnis von Stadt und Kanton.
Die Ausstellung in der Zentralbibliothek verfolgt den Weg der Seide von den Handelshäusern im Fernen Osten über die Zürcher Textilfabriken bis in Modegeschäfte in aller Welt. Zu sehen gibt es das älteste Geschäftsbuch einer Zürcher Seidenfirma, Lehrbücher aus der Seidenwebschule, die Fotoalben der Seidenhändler, Musterbücher mit prächtigen Stoffentwürfen und natürlich Schönes und Kostbares aus Seide.

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