Felder, Alfred (*1950)


Cellist, Komponist

Porträt von Alfred Felder

Signatur: Mus NL 86

Musikmanuskripte, Varia. - 0.4 m.
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Alfred Felder wurde am 2. September 1950 in Luzern geboren. Er studierte Violoncello und Komposition am Konservatorium Luzern. Seine weiterführenden Studien an der Hochschule für Musik Mozarteum Salzburg schloss er mit dem Solistendiplom ab.

Felder war Solocellist bei verschiedenen Kammerorchestern, von 1977 bis 1983 Mitglied der Festival Strings Lucerne. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er in den meisten Ländern Europas sowie in Kanada, Indien, China und Japan und spielte auch verschiedene Radio- und Schallplattenaufnahmen ein.

Seit 1981 ist Alfred Felder Lehrer für Violoncello an Musikhochschule und Konservatorium Winterthur. Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge – unter anderem von der Stadt Zürich, der Tonhallegesellschaft Zürich, den Festival Strings Lucerne und dem Forum für Neue Musik. Seine Orchesterwerke wurden an verschiedenen Festivals gespielt, so zum Beispiel in Tokyo, am Osaka-Festival, in Südafrika, in Russland und an den IMF Luzern. Für den Concours International de Violon Shlomo Mintz in Sion 2005 und 2006 komponierte er die Pflichtstücke. Das Auftragswerk "âtesh" für Soli, gemischten Chor und grosses Orchester wird am 11. und 12. Januar 2007 mit dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Konzertchor Harmonie uraufgeführt. Es ist dies der Schweizer Beitrag zum UNESCO Jahr 2007.

Felders Werke sind bei der Schweizer Musikedition SME, Luzern, verlegt, auf deren Homepage auch eine Werkliste inkl. CD-Hinweisen abgerufen werden kann. Zu den bei verschiedenen Verlagen publizierten Kompositionen für Kinder und Jugendliche zählt auch das von der European String Teachers Association (ESTA) ausgezeichnete Werk "Wasserspiele".

 

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