Die Zentralbibliothek Zürich erweitert ihr Profil: Neben ihrer Rolle als Ort des Lernens, der Bereitstellung von Wissen und der Kulturförderung schafft sie nun noch mehr Raum für kreative Zusammenarbeit, Austausch und Begegnung. Wissen soll nicht nur gesammelt, sondern auch erlebt, diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt werden.

Mit dieser Neuausrichtung schafft die ZB vielfältige Formate, die aktuelle gesellschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Themen aufgreifen. Sie fördert aktiv die Zusammenarbeit mit Communities und öffnet sich für neue Zugänge zu Wissen, Inspiration und Partizipation.

Der unterste Stock wird neu: Ein Raum für Ideen und Kultur

Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Neugestaltung eines Bereichs im Parterre des Lesesaals (P0) auf der Seite Mühlegasse. Ab April entsteht hier ein offener Raum für kreative Projekte, interaktive Veranstaltungen und den Austausch von Ideen – mitten in der ZB.

Künftig werden hier Diskussionen zu gesellschaftlichen Themen, interaktive Formate zu Kultur und Medien sowie Workshops und Community-Projekte stattfinden. Auch kleinere Präsentationen und kuratierte Ausstellungen sollen den Raum lebendig machen.

Provisorische Einrichtung – eine Chance für Neues

Der neue Bereich wird zunächst mit vorhandenem Mobiliar eingerichtet. Da unsere Mittel aktuell auf die Sanierung des Altbaus konzentriert sind, nutzen wir die Bauphase bewusst als Gelegenheit, neue Nutzungsmöglichkeiten auszuprobieren. Die Erfahrungen aus dieser Zeit fliessen in die langfristige Gestaltung unserer Räume ein.

Gestalten Sie mit!

Dieser Raum soll nicht nur von der ZB bespielt werden, sondern auch für externe Gruppen und Initiativen offenstehen. Wer eigene Veranstaltungen oder Projekte umsetzen möchte, ist herzlich eingeladen, diesen Raum mitzugestalten. Sind Sie interessiert? Dann schreiben Sie mir unter fuehrungen@zb.uzh.ch.

Und was passiert mit den Arbeitsplätzen?

Viele der bisherigen Einzelarbeitsplätze aus diesem Bereich stehen ab April im 1. Stock (P1) zur Verfügung. Dort haben wir das Angebot erweitert, um weiterhin genügend ruhige Arbeitsplätze bereitzustellen.

Mit der Neugestaltung des Lesesaals gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung einer lebendigen, offenen Bibliothek – als Treffpunkt für Stadt und Kanton, der Kreativität, Austausch und Zusammenarbeit fördert.



IK, Digitale Dienste & Entwicklung (IDE)