Man sagt: Es ist ein Land. Konkurrierende Konzepte ‹jüdischer Musik› im Zürich der 1940er-Jahre
Wednesday, 14. January 2026
18:15 - 19:45 o'clock
Yuval Oren (Sopran)
Roi Ranen (Klavier)
Shiri Meerson (Violoncello)
Danielle Tamir (Moderation)
Werke von Joachim Stutschewsky (1891–1982), Arnold Schoenberg (1874–1951), Joel Engel (1868–1927), Wladimir Vogel (1896–1984)ZB, Marko Rothmüller (1908–1993), Yehoshua Lakner (1924–2003)ZB u. a.
1943 fand ein Benefizkonzert des Kulturvereins «Omanut» für Flüchtlinge statt. Gespielt wurden Werke, die Traditionen aus Osteuropa verarbeiteten. Zur gleichen Zeit verzichteten andere Komponisten bewusst auf derartige Quellen und setzten sich auf andere Weise mit ihrer jüdischen Identität auseinander. Es gibt also keine Essenz ‹jüdischer› Musik, und die Musik jüdischer Komponisten war ein fester Teil der europäischen Moderne.
Ein Gesprächskonzert auf Basis des Forschungsprojekts von Danielle Tamir M.A. in Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich.
Eintritt frei, Kollekte
Mit freundlicher Unterstützung durch das Dr. Wilhelm Jerg-Legat der Universität Zürich sowie UZH Alumni
ZB Aus den Beständen der Zentralbibliothek Zürich
Bild: Ausschnitt aus ETH-Bibliothek Zürich, Graphische Sammlung / D 20479.4