Die Plattform e-rara

Bestand

Das Spektrum der Digitalisate reicht von Büchern über Karten bis zu illustrierten Materialien. Sie können die Plattform nach folgenden Kollektionen durchsuchen:

  • Schweizer Drucke (15.-20. Jahrhundert)
  • Themen und Sammlungen (von Alchemie bis Wissenschaftsgeschichte)
  • Privatbibliotheken

Dabei können Sie kostenlos auf PDF's zugreifen, und die hochwertigen Digitalisate näher heranzoomen.

Wie die Plattform entstand

Die Plattform e-rara entstand im Rahmen des Projekts e-lib.ch: Elektronische Bibliothek Schweiz und wurde im Jahr 2010 aufgeschaltet. Ziel ist es, Bestände in digitaler Form einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Plattform wird von der Bibliothèque de Genève, ETH-Bibliothek, Universitätsbibliothek Basel, Universitätsbibliothek Bern und Zentralbibliothek Zürich gemeinsam betrieben. Weitere Bibliotheken beteiligen sich mit ihren Beständen am Angebot, das ständig erweitert wird.

e-rara mit Miniaturansicht und weiteren Neuerungen

Im Jahr 2020 wurde e-rara komplett neu designt und viele technische Verbesserungen vorgenommen: Die Zoomfunktion erlaubt jetzt zusätzliche Vergrösserungsstufen. Die Navigationsleiste in der Seitenansicht enthält einen Button, um direkt ans Ende des Drucks zu springen. In der Miniaturansicht kann man sich bequem mehrere Seiten übersichtlich anzeigen lassen; Volltexte können neu als Alto XML-Dateien heruntergeladen werden. Neu gibt es auch die Möglichkeit, sich bis zu 100 Suchtreffer pro Seite anzeigen zu lassen.

Schauen Sie selbst und erfahren Sie, wie Sie e-rara für Ihre Forschung nutzen können.


Die Plattform e-manuscripta

Bestand

e-manuscripta bietet Digitalisate von vielfältigen Dokumenten:

  • Texthandschriften (Einzel- und Sammelhandschriften)
  • Briefe von Personen und Institutionen
  • Musikalien
  • Manuskriptkarten
  • Zeichnungen
  • Fotos

Das Angebot und die Funktionalitäten der Plattform werden laufend ausgebaut. Sie können die hochwertigen Digitalisate kostenlos online nutzen oder als PDF herunterladen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, zu frei wählbaren Texten selber Transkriptionen zu erstellen.

Wie die Plattform entstand

Die Plattform e-manuscripta wurde als Kooperationsprojekt von drei Schweizer Hochschulbibliotheken – der Zentralbibliothek Zürich, der Universitätsbibliothek Basel und der ETH-Bibliothek – mit Eigenmittel aufgebaut, und im Jahr 2013 aufgeschaltet. Sie wird weiterhin von diesen drei Institutionen und der Schweizerischen Nationalbibliothek gemeinsam betrieben. 

Digitalisate mittels IIIF vernetzen

Doch e-manuscripta bietet noch mehr: Dank einer speziellen Software können Sie Texte, Briefe, Bilder, Karten, Noten oder Varia in einen Viewer importieren. Dies erlaubt Ihnen, Vergleiche mit anderen Werken herzustellen und die Objekte zu bearbeiten. Um dies möglich zu machen hat e-manuscripta.ch das International Image Interoperability Framework (IIIF) implementiert. Bei jedem Titel auf e-manuscripta ist das zugehörige IIIF-Manifest zu finden.

Aktivitäten zum 10-jährigen Jubiläum von e-manuscripta

Am 13. März 2023 kann e-manuscripta.ch das 10-jährige Jubiläum feiern. Zu diesem Anlass finden eine Reihe von Aktivitäten statt. In der Zentralbibliothek Zürich tauschen sich am 13. und 14.3. Vertreter verschiedener Bibliotheken und Archive aus dem In- und Ausland über zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten der Software «Visual Library» aus, auf der e-manuscripta basiert. Weitere Infos finden Sie hier.

Am 13. März hält Prof. Dr. Malte Rehbein (Lehrstuhl für Digital Humanities an der Universität Passau) unter dem Titel «Auf dem Weg zu Big Data? Handschriftenerschliessung zwischen Fachwissen, Citizen Science und K.I.» den Festvortrag zum Jubiläum. Informationen zur Veranstaltung.