ZB Dialog
Die ZB möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen.
3. April 2024
Hinter den Kulissen der ZB stellen wir uns immer wieder Fragen zu unserem Service und entwerfen Szenarios für die Bibliothek der Zukunft. Wir brüten und brainstormen, wir mutmassen und werweissen. Wir orientieren uns an der Strategie von Zentral- und Universitätsbibliothek, doch ob eine Umsetzung oder Veränderung am Ende brauchbar ist und gewünscht wird, erfahren wir erst durch unsere Nutzenden.
Deshalb möchten wir mit Nutzenden ins Gespräch kommen, denen unsere Bibliothek am Herzen liegt und die sich an deren Weiterentwicklung beteiligen möchten. Wir wollen erfahren, was sie in der ZB nutzen und missen, lieben und hassen, was für sie wichtig ist und wichtig werden könnte.

In den vergangenen Jahren sind wir vermehrt auf Kundinnen und Kunden zugegangen, um sie zu befragen oder um Prototypen testen zu lassen. Auf diese Weise konnten wir z.B. unsere Einführung für Maturandinnen und Maturanden spielerischer gestalten, Bedürfnisse für Lernplätze erheben oder in Interviews mit Forschenden Anforderungen an eine neue Plattform eruieren.
Meistens war es aufwändig, Personen für unsere Fragen und Tests zu finden. Immer jedoch war es sehr aufschlussreich und bereichernd für uns.
So entstand die Idee zum ZB Dialog. Wir wünschen uns eine Gruppe von Nutzenden, die sich zweimal jährlich mit uns trifft, damit wir ihre Bedürfnisse erkennen, unsere Dienstleistungen durch ihre Augen sehen und unsere Ideen einem ersten Reality Check unterziehen können. Im Dialog sollen einerseits Dinge zur Sprache kommen, die bei uns anstehen (das könnten verschiedene Anforderungen an den Bibliotheksraum sein oder die Verständlichkeit der Webseite), andererseits soll es Platz haben für Inputs und Themen, die den Teilnehmenden ein Anliegen sind und die wir nicht auf dem Radar haben.
Idealerweise spiegelt die Gruppe, mit der wir in Dialog treten, möglichst unser gesamtes Publikum: Die Teilnehmenden sind verschiedenen Alters und Herkunft, sie nutzen unterschiedliche Angebote der ZB aus unterschiedlichen Gründen. Als Stadt-, Kantons-, und Universitätsbibliothek machen wir einen ziemlich grossen Spagat; es wäre interessant, in einer heterogenen Gruppe nach Lösungen für verschiedene Bedürfnisse zu suchen. Wir möchten nicht nur begeisterte Nutzende sondern auch konstruktiv kritische dabei haben. Im Idealfall würde sich ein Gremium von 15-20 Leuten bilden, das uns in leicht wechselnder Zusammensetzung über mehrere Jahre begleitet.
Die Staatsbibliothek Berlin verfügt seit längerem über einen Nutzendenrat, für den sich viele beworben haben. Wir wissen aber auch von Berufskolleg:innen, die Sounding Boards unterhalten, dass es schwierig sein kann, Personen dafür zu finden. In der Privatwirtschaft gibt es für solche Tätigkeiten gewöhnlich attraktive Goodies oder eine finanzielle Entlöhnung. Für eine öffentliche Stiftung wie die ZB ist die Zeit der Teilnehmenden unbezahlbar, wir revanchieren uns mit einem reichhaltigen Apéro und einer speziellen Bibliotheksführung.
Das erste Treffen findet am 28. Mai, von 17 bis 20 Uhr statt. Weitere Informationen finden Sie hier, zur Anmeldung geht es hier. Die Anmeldefrist endet am 22. April 2024.
Wenden Sie sich bei Fragen an: giovanni.peduto@zb.uzh.ch
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