Prof. Manuel Saitzew; Porträt von Gregor Rabinovitch

Werfen Sie im Lesesaal der Zentralbibliothek einen Blick ins aktuelle ZürichFenster. Es gewährt Ihnen Einblick in die Welt des Zürcher Ökonomen Manuel Saitzew (1885–1951). Die Universität Zürich ist ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein beliebter Zufluchtsort für namhafte Ökonomen. Auch Saitzew, Sohn eines ukrainischen Grossindustriellen aus Kiew, lehrt an der Hochschule.

Saitzew sammelt leidenschaftlich wertvolle und spezielle Bücher. Darunter sind viele Werke mit Exlibris und Widmungen der Autoren. Er interessiert sich besonders für die englischen und französischen Nationalökonomen und für die Intellektuellen des 18. Jahrhunderts. Seine der ZB vermachte Sammlung umfasst Werke von F. Quesney (Tableau économique), A. Smith (Wealth of nations) und Montesquieu (L’esprit des lois). Aber auch Schriften des Kommunismus und Sozialismus standen in der Privatbibliothek, von Saitzew, etwa jene von K. Marx (Das Kapital) oder W. Sombart (Sozialismus und soziale Bewegung im 19. Jahrhundert.).