Details zur Veranstaltung

Dienstag, 12. Oktober 2021
18:15 - 19:45 Uhr

Universität Zürich - Aula der alten Kantonsschule (Rämistrasse 59, Raum RAA G01)

Podium mit Abraham Bernstein (Universität Zürich), Angelika Linke (Universität Zürich) und Christoph Riedweg (Universität Zürich)

Moderation: Isabelle Vonlanthen (Literaturhaus Zürich) 


Lesen vollzieht sich in einer Umgebung, einer Atmosphäre. In der Erinnerung an Gelesenes geht es nicht in erster Linie nur um die Geschichten und Inhalte – sondern auch darum, wo wir die Bücher gelesen haben, wie sie sich angefühlt haben, welche Gefühle sie in uns ausgelöst haben. Welche Bedeutung haben Räume für das Lesen, und welche Rolle spielen zum Beispiel Bibliotheken? Wie wichtig ist die Haptik eines Buches, oder anders gefragt: Wie sehr verändert die Digitalisierung, was und wie wir lesen? Darüber diskutieren auf diesem Podium drei Menschen, deren berufliches Leben vom Umgang mit Büchern und Texten geprägt ist. Die Spannbreite ihrer Forschungsgebiete reicht dabei von den Papyrusrollen der Antike bis zur aktuell raumgreifenden Digitalisierung des Lesens: Abraham Bernstein, Professor am Institut für Informatik, ist geschäftsführender Direktor der Digital Society Initiative der Universität Zürich. Die emeritierte Germanistikprofessorin und Sprachforscherin Angelika Linke hat sich intensiv mit den soziokulturellen Bedingungen und Kontexten der Auseinandersetzung mit Texten und Sprache befasst. Und Christoph Riedweg ist Professor für Klassische Philologie/Gräzistik an der Universität Zürich und ehemaliger Direktor des Istituto Svizzero in Rom.

Diese Veranstaltung ist Teil der Vorlesungsreihe «Bücher, Daten, Räume. Die Hochschulbibliothek im 21. Jahrhundert»

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