Conrad Ferdinand Meyer – ein Leben neu erzählt

Nationaldichter und «Irrenhäusler», versierter Poet und frommer Sonderling – Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) war zugleich Held und Antiheld seiner Lebensgeschichte. In «Conrad Ferdinand Meyer. Schatten eines Jahrhunderts» erzählt der Zürcher Germanist und Professor Philipp Theisohn diese Dichterbiografie neu und eingebettet in ihre Zeit.
Man liest sie gern, die gut 400 gehaltvollen und dichten Seite, auf denen sich auch ein paar Fotografien aus dem Bestand der Zentralbibliothek Zürich finden, die Meyers Nachlass aufbewahrt. «Keine Ordinarius-Prosa» urteilt der Schriftsteller und Publizist Marko Martin für Deutschlandfunk Kultur und wir schliessen uns gerne an.
Der Autor widmet sich Meyer, einem der wichtigsten Deutschschweizer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, pünktlich zu dessen 200. Geburtstag. Auch die Zentralbibliothek zelebriert den Zürcher Dichter im Jubiläumsjahr: Wir laden dazu ein, Conrad Ferdinand Meyer neu zu entdecken, und erweisen ihm mit Veranstaltungen und weiteren Aktivitäten die Ehre. Wem der Schnauf für ein ganzes Buch fehlt, erfährt in einem Beitrag auf unserer Zürich-Themenseite in etwas kürzerer Form mehr über sein Leben und Werk.