Bild: pixabay 

Aus Anlass des 500-jährigen Bestehens von Schweden werfen wir einen literarischen Blick auf das relativ kleine Land mit grosser Buchproduktion. Dabei zieht sich ein Thema durch alle Genres: die Natur Schwedens ist das, was die Menschen des Landes prägt und zum Erzählen bewegt.

Aktuell sind Erzählungen über die Natur verwoben mit persönlichen oder sehr eigenen Geschichten. Patrik Svensson schildert in «Das Evangelium der Aale» eine Vater-Sohn-Beziehung. Fredrik Sjöberg erzählt in seinem Roman  «Die Fliegenfalle», wie ein Mann sein Lebensglück findet, indem er Fliegen fängt und beobachtet.

Ebenfalls auf die Spuren der Natur begibt sich Kronprinzessin Victoria. Inspiriert durch Selma Lagerlöfs «Nils Holgerson» wanderte Prinzessin Victoria zwei Jahre durch die variationsreiche Landschaft Schwedens. Ihre persönlichen Anekdoten lässt sie in ihren Bildband und Reiseführer einfliessen.

Und natürlich sind auch schwedische Krimis geprägt von Natur und Mystik, wie Viveca Stens «Der Tod im Schärengarten» oder «Das Leuchten der Rentiere» von Ann-Helen Laestadius.

Diese und viele weitere Titel finden Sie in unserer grossen Sammlung schwedischer Literatur, die auf die Sammlung des damaligen Skandinavischen Vereins Schweiz zurückgeht und durch uns weitergeführt wird.

- Ulrike Marx

© Max Ström Förlag, 2020     ©Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co KG, 2020