Künstliche Intelligenz und Recht
Künstliche Intelligenz verändert zunehmend den juristischen Alltag. Vermehrt kommen in der Rechtspraxis KI-Tools zur Anwendung, die beispielsweise die Justiz bei der Strafverfolgung unterstützen können.
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz wirft aber auch verschiedene rechtliche Fragen auf. So gehört etwa ein Werk der Literatur, Kunst oder Wissenschaft grundsätzlich dem Urheber. Wer aber ist der Schöpfer eines Werkes, das vollständig mit KI erzeugt wurde?
KI-Agenten – Softwareprogramme, die autonom Arbeitsschritte planen und Aufgaben erledigen – können auch Schäden verursachen. In diesen Fällen muss abgeklärt werden, wer dafür haftet. Ist dies der Hersteller der Software oder der Anwender?
Unheimlich mutet es an, wenn KI-Bots plötzlich (Rechts-)Persönlichkeit erlangen, wie es in den beiden E-Books «Rechtssubjektivität für KI» und «Persönlichkeitsschutz im Metaversum» beschrieben wird.
- Urs Brunner
Liaison Services