Dissertation mit Widmung

Ricarda Huch
Die Neutralität der Eidgenossenschaft, besonders der Orte Zürich und Bern während des spanischen Erbfolgekrieges
Zürich, 1892
Mit Widmung an Dr. Hermann Escher, Direktor der Stadtbibliothek

Ricarda Huch
Die Neutralität der Eidgenossenschaft, besonders der Orte Zürich und Bern während des spanischen Erbfolgekrieges
Zürich, 1892

Mit Widmung an Dr. Hermann Escher, Direktor der Stadtbibliothek

Im Januar 1887 verlässt Ricarda Huch (Braunschweig 1864 – 1947 Kronberg, Taunus) Braunschweig, teils um ihrer hoffnungslosen Liebe zu ihrem Vetter und Schwager Richard Huch zu entfliehen, teils weil sie es an der Zürcher Universität als Frau einfacher hat als in Deutschland, Geschichte und Philosophie zu studieren. Als eine der ersten deutschen Frauen promoviert sie 1891 im Fach Geschichte, und zwar zum Thema "Die Neutralität der Eidgenossenschaft". Anschliessend erhält sie eine Stelle als Bibliothekarin in der Stadtbibliothek, damals noch in der Wasserkirche, und arbeitet nebenbei als Lehrerin. Sie veröffentlicht Gedichte unter dem Pseudonym Richard Hugo und verfasst Dramen und ihren ersten Roman. 1896 erhält sie ein Angebot, an der Höheren Töchterschule in Bremen zu unterrichten, und verlässt Zürich.