Corti, Daniel (*1950)


Bratschist

Porträt von Daniel Corti

Signatur: Mus NL 153

Musikdrucke, Briefe, Tonträger, Bildmaterial, Varia. - 1.5 m.
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Daniel Corti wurde 1950 in Zürich geboren. Den ersten Violinunterricht erhielt er bei seinem Vater, Ottavio Corti, später bei Brenton Langbein. Daneben trat er zwischen 1961 und 1964 erfolgreich als Knabensopran in Erscheiunung, unter anderem als Solist am Opernhaus Zürich. Parallel zum Gymnasium studierte er von 1966 bis 1973 bei seinem Vater Viola am Konservatorium Zürich, weitere Impulse erhielt er bei Serge Collot in Paris und Bruno Giuranna in Detmold.
Corti war von 1963 bis 1975 Mitglied von Brenton Langbeins Orchesterschule der Kammermusiker Zürich, von 1970 bis 1987 der Kammermusiker Zürich, von 1974 bis 1992 des Collegium Musicum Zürich und von 1989 bis 1999 des Euler-Quartetts. Neben solistischen Auftritten bildete er von 1981 bis 1989 zusammen mit dem Pianisten Thomas Bächli das Ensemble Duo, von 1982 bis 1988 gehörte er zum Begleitensemble seiner Schwester, der Flamencotänzerin Nina Corti.
Die Sammlung dokumentiert neben Cortis eigenem Schaffen die Geschichte der Kammermusiker Zürich sowie die frühe Karriere seines Vaters Ottavio Corti. Sie enthält zudem in Kopien die kompositorischen Werke Brenton Langbeins.