Ulmer, Oskar (1883–1966)


Pianist, Komponist

Porträt von Oskar Ulmer

Signatur: Mus NL 63

Musikmanuskripte, Musikdrucke, Textmanuskripte, Druckschriften, Briefe, Bildmaterial, Varia. - 2.1 m.
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Carl Theodor Oscar Ulmer wurde am 17. April 1883 als Sohn von Carl Theodor Ulmer und Sophie Ulmer-Lachenauer in Karlsruhe geboren. Er erhielt mit 4 Jahren den ersten Klavier- und später auch Violinunterricht. Von 1896 bis 1902 studierte Oskar Ulmer Klavier am Grossherzoglichen Konservatorium in Karlsruhe. Aus dieser Zeit stammen auch seine ersten Kompositionen. 1902 trat Ulmer eine Stelle als Klavierlehrer an der Musikakademie Zürich an. Ulmer lebte die meiste Zeit seines Lebens am Bodensee. Er starb am 4. Oktober 1966 in Berlingen TG.
Oskar Ulmers Werk ist der romantischen Tonsprache verpflichtet. Es besteht hauptsächlich aus Klavierliedern, ferner aus Orchesterliedern, Chorkompositionen und Opern, darunter "Eine Florentinische Tragödie", deren Partitur Ulmer 1938 an Bruno Walter nach Wien gesandt hatte, wo diese kurz darauf bei einer Plünderung von Walters Wohnung durch die Nationalsozialisten verschwand und seither verschollen ist.

Eine detaillierte Darstellung von Oskar Ulmers Leben und Schaffen findet sich in der von Till und Christa Ulmer zusammengestellten Dokumentation: Mus NL 63: G 8: 2.