Weber, Margrit (1924–2001)


Pianistin

Porträt von Margrit Weber

Margrit Weber mit Igor Strawinsky

Signatur: Mus NL 32

Musikmanuskripte, Musikdrucke, Textmanuskripte, Druckschriften, Briefe, Bildmaterial, Varia. - 0.3 m.
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Margrit Weber wurde am 24. Februar 1924 in Ebnat-Kappel geboren. Sie wuchs in Erlenbach (Zürich) auf und wohnte lange Zeit in Zollikon. Sie erhielt Orgelunterricht bei Heinrich Funk. Mit 15 Jahren wirkte sie bereits als Organistin in einer kleinen Zürcher Gemeinde und wurde mit 18 Jahren von ihrer Wohngemeinde Erlenbach als Organistin gewählt.

Am Zürcher Konservatorium studierte Margrit Weber Klavier bei Walter Lang und M. Egger und erwarb das Lehr- und das Konzertdiplom. Bald darauf unternahm sie Tourneen in Holland und Österreich und trat später als Solistin in Sinfoniekonzerten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Schweden, Dänemark, Holland, Frankreich, Italien und England auf. Weitere Konzertreisen führten sie 1956 zum erstenmal durch Nordamerika.

Margrit Weber hat auch häufig Werke zeitgenössischer, namentlich auch schweizerischer Komponisten gespielt und brachte unter anderem eine Sonate von Walter Lang sowie Klavierkonzete von Moeschinger, Martinu, Strawinsky (Movements for Piano and Orchestra) und Tscherepnin zur Uraufführung. Zahlreiche Interpretationen von Margrit Weber sind zudem auf Schallplatte greifbar.

1971 zeichnete die Stadt Zürich sie mit der Hans Georg Nägeli-Medaille aus.

Margrit Weber hat ihre Korrespondenz und Musikaliensammlung 1998 der Zentralbibliothek Zürich geschenkt.