Maag, Max (1883–1960)


Orgelbauer, Ingenieur

Porträt von Max Maag

Signatur: Mus NL 120

Textmanuskripte, Druckschriften, Briefe, Varia. - 0.2 m.
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Max Maag wurde am 7. Februar 1883 in Dorf am Irchel im Kanton Zürich geboren. Der Sohn eines Gymnasiallehrers studierte vier Semester am Zürcher Polytechnikum und absolvierte eine Mechanikerlehre in der Maschinenfabrik Oerlikon. 1905 wurde er Konstrukteur bei der Zahnradfabrik Kaspar Wuest in Zürich-Seebach und erfand dort die sog. „Maag-Verzahnung“. Zur besseren Vermarktung eröffnete er 1910 ein Konstruktionsbüro in Zürich, 1913 gründete er die "Maag-Räder-Gesellschaft", die international Lizenzen vergab, 1917 die "Maag Zahnräder AG", die sich bald zu einem Grossunternehmen entwickelte.

Ab 1926 arbeitete Maag als freischaffender Erfinder, er widmete sich ab 1932 auch dem Orgelbau (u.a. Bau der Orgel für die Kirchengemeinde Oerlikon 1935) und meldete zahlreiche Patente an. Zudem entwickelte er extrem genaue Messgeräte, die er in seiner 1940 gegründeten "Micro-Maag AG" vermarktete.

Max Maag starb am 16. Februar 1960 in Zürich.

 

Quelle:

Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE): Online Edition (Stand 14.12.2009)

http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Maag (Stand 14.12.2009)