Bienstock, Heinrich (1894–1918)


Komponist

Porträt von Heinrich Bienstock

Signatur: Nachl. H. Bienstock

Musikmanuskripte, Musikdrucke, Textmanuskripte, Druckschriften, Briefe, Bildmaterial, Varia. - 1 m.
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Heinrich bzw. Henri Bienstock wurde am 13. Juli 1894 in Mülhausen (Elsass) geboren. Der Schüler von Hans Huber (Klavier) und von Georg Haeser (Musiktheorie) am Basler Konservatorium setzte seine Ausbildung in der Dirigentenklasse der Musikhochschule Berlin fort.

Bienstock war einige Zeit als Solorepetitor am Karlsruher Hoftheater tätig und lebte zuletzt in München. Seinen ersten grossen Erfolg feierte er 1913 als seine zwei Jahre zuvor vollendete Oper Zuleima in Karlsruhe uraufgeführt wurde, die um 1915 entstandene dreiaktige Oper Sandro der Narr hatte 1916 in Stuttgart Premiere. Bienstocks künstlerische Tätigkeit wurde durch seinen vierjährigen Einsatz als Soldat im Ersten Weltkrieg stark eingeschränkt.

Bienstock starb am 17. Dezember 1918 in Tübingen an der Folge einer Kriegsverletzung.

 

Literatur:

Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE): Online Edition (Stand: 16.12.2009)

Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon für Musiker und Freunde der Musik begr. von Paul Frank, neu bearb. und erg. von Wilhelm Altmann, mit einem Vorw. von Helmut Roesner, 15. Aufl., Wilhelmshaven c1971–1983
Kipp, Wilhelm, „Heinrich Bienstock zum Gedächtnis“, Funk-Illustrierte, Nr. 27, 2. Juli 1927

Fruh, Paul, Programmheft Festival Bienstock-Barth, Strasbourg, 15. Januar 1938

 

Siehe auch Staatsbibliothek zu Berlin / Musikabteilung →