Frey, Emil (1889–1946)


Pianist, Komponist

Porträt von Emil Frey

Signatur: Mus NL 7

Musikmanuskripte, Musikdrucke, Textmanuskripte. - 0.4 m.
Nachlassverzeichnis (pdf) →


Emil Frey wurde am 8. April 1889 in Baden (Kanton Aargau) geboren. Er studierte am Genfer Konservatorium, u.a. bei Otto Barblan, Joseph Lauber und Willy Rehberg, später am Conservatoire in Paris bei Louis Diémer, Gabriel Fauré und Charles-Marie Widor. 1910 gewann Frey beim Rubinstein-Wettbewerb ein Ehrendiplom für Klavierspiel und den grossen Kompositionspreis. Von 1912 bis 1917 war er Professor für Klavier am Moskauer Konservatorium. Danach zog er nach Zürich, wo er bis zu seinem Tode als Klavierlehrer am Konservatorium tätig war. Als Pianist unternahm Frey viele Konzertreisen, u.a. nach Südamerika. Emil Freys Oeuvre umfasst beinahe alle Gattungen, mit Ausnahme der Oper.

Emil Frey starb am 20. Mai 1946 in Zürich. 

 

Literatur:

Laquai, Reinhold, "Emil Frey (1889–1946)", Schweizerische Musikzeitung, 86 (1946), 272–273

Schuh, Willi (Hrsg.), Schweizer Musiker-Lexikon 1964, Zürich 1964

 

Siehe auch Universitätsbibliothek Basel