Manuskriptkarten

Manuskriptkarten sind handgezeichnete beziehungsweise gemalte Karten. Im Gegensatz zu den meisten gedruckten Karten sind sie deshalb Unikate. Dieser einzigartige Bestand von gut 1000 Manuskriptkarten der Zentralbibliothek ist als virtuelle Kartenbibliothek online zu besichtigen.

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Manuskriptkartenbestand der ZBZ

Unser Manuskriptkartenbestand reicht zeitlich von einem Weltbild nach Macrobius aus dem 10. Jahrhundert über Zürcher Stadtbefestigungspläne bis hin zu den Vogelschaukarten-Gemälden der Alpen von Josef Ruep aus dem 20. Jahrhundert. Die meisten Manuskriptkarten stammen aus der Schweiz, doch umfasst der Bestand auch Karten von so weit entfernt liegen­den Gebieten wie Kamerun oder dem Sinai von den Forschungsreisen des gebürtigen Arboners Alfred Kaiser um 1900.
Zu den Schätzen gehören auch die erste geometrisch konstruierte Schweizerkarte von Conrad Türst um 1495, ein Portolanatlas von 1321 von Perrinus Vesconte und ein Manuskriptatlas aus der Mitte des 16. Jahrhunderts von Battista Agnese.