Hilfe gegen die Schreibkrise

Einen wissenschaftlichen Text zu schreiben ist eine Herausforderung. Zuerst muss eine spannende Fragestellung erarbeitet werden. Dann sollen die Gedanken strukturiert und verständlich wiedergegeben werden. Und schliesslich geht es darum, die verwendete Literatur fachgerecht zu zitieren.

Da bekanntlich kein Meister vom Himmel fällt, finden Sie in unserem Bestand eine Fülle unterstützender Literatur zu Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens. Sie können die Auswahl für Ihr Studienfach verfeinern, zum Beispiel Wirtschaftswissenschaft oder Psychologie.

Die Zürcher Seegfrörni von 1891

Photochrom der 23. Zürcher Seegfrörni von 1891.

Die erste nachgewiesene Seegfrörni des Zürichsees geht auf das Jahr 1233 zurück. Bis 1891 fror der See weitere 23 Mal zu – zuletzt 1963. Die Seegfrörni von 1891 wurde zu einem grossen Volksfest. Am 15. Februar zählte die NZZ 60'000 Menschen.

Das Photochrom gibt einen Eindruck von der grossen Menschenmenge. Am linken Rand reinigt ein Mann die Eisfläche für die Schlittschuhläufer vom Schnee. Links der Bildmitte ist ein Pferdeschlitten sichtbar, am rechten Bildrand sind Wirtschaftsbuden aufgebaut. Abends sollen Lampions, Fackeln und Torffeuer die Szenerie erleuchtet haben. Man errichtete Kegelbahnen, Feuerwerk wurde abgebrannt. 1891 waren Frauen auf Schlittschuhen ein Novum. Noch 1880 hatte dies als sittenwidrig gegolten.

Bei der Technik des Photochromdrucks handelt es sich um eine Farblithografie, die auf einer Fotografie beruht. Die Firma Photoglob produzierte zwischen 1889 und 1914 diese Blätter massenhaft. Die Jahresproduktion schenkte sie der damaligen Stadtbibliothek. So entstand eine Sammlung von rund 10'000 Photochroms.

Die Photochroms gehören zum historischen Bestand der Graphischen Sammlung und sind im Rechercheportal samt Bild abrufbar.

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Unsere beliebteste Komponistin

Der Nachlass von Maria Herz (1878–1950) ist gegenwärtig sehr gefragt.

Niemand kannte mehr den Namen Maria Herz, als ihre Kompositionen 2015 der ZB übergeben wurden. Sie hatte einst im Köln der Zwischenkriegszeit Erfolge gefeiert. Mit ihrer expressionistischen Tonsprache am Puls der Zeit, wurden ihre Werke u.a. im Kölner Gürzenich aufgeführt. Privat verkehrte sie mit der künstlerischen Elite der Stadt, der Dirigent Otto Klemperer ging bei ihr ein und aus. 1934 flüchtete sie, als Jüdin verfolgt, nach England und schliesslich in die USA, ihre Musik geriet in Vergessenheit. Nun wird Maria Herz neu entdeckt. Ihre Werke wurden 2019 u.a. in Potsdam, Köln, Dortmund, Essen und in der Zürcher Tonhalle aufgeführt. Für 2020 sind Sendungen bei Deutschlandfunk Kultur und Radio SRF geplant, der SRF-Kulturclub wird zudem ein Porträt-Konzert in Zürich begleiten.

Der Nachlass von Maria Herz ist in Zbcollections verzeichnet.