Details zur Veranstaltung

Mittwoch, 28. Oktober 2020
17:30 - 19:00 Uhr

Hermann-Escher-Saal

Öffentliche Vorstellung des digitalen Erschliessungsprojekts «Bullinger digital»

Vom Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504-1575) sind rund 12‘000 Briefe überliefert, die er selbst geschrieben oder erhalten hat. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurde rund ein Viertel der Briefe vom Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich ediert. Mit dem Projekt «Bullinger digital» soll nun der gesamte Briefwechsel gescannt, digital erfasst, durchsuchbar und übers Internet zugänglich gemacht werden. Dafür kommen modernste Technologien zum Einsatz, um den zeitaufwändigen Prozess der Transkription und die Übersetzung der vorwiegend in Latein und Frühneuhochdeutsch verfassten Briefe auf modernes Deutsch zu beschleunigen. Ein erster Meilenstein des Projekts ist nun erreicht: die Erfassung aller Briefe in einer Datenbank. Dabei haben Freiwillige eifrig mitgewirkt. Ein guter Anlass, auf Geleistetes zurückzuschauen und kommende Aufgaben in den Blick zu nehmen. 

Programm

Dr. Stefan Wiederkehr (Zentralbibliothek Zürich)
Begrüssung 

Prof. Dr. Martin Volk (Institut für Computerlinguistik, Universität Zürich)
«Bullinger digital». Digitalisierung des Bullinger Briefwechsels

Prof. Dr. Tobias Hodel (Digital Humanities, Universität Bern, per Video):
Chancen und Risiken der Texterkennung

Dr. Reinhard Bodenmann (Institut für Schweizerische Reformations-geschichte, Universität Zürich)
Ist die ‘traditionelle’ Textedition zum Aussterben verurteilt?


Aufgrund der aktuellen Situation um COVID-19 ist der Besuch dieser Veranstaltung nur auf Anmeldung möglich. Zur Einhaltung der Abstandsregeln ist die Platzzahl im Hermann-Escher-Saal beschränkt. Vor und nach der Veranstaltung gilt in sämtlichen öffentlichen Bereich der ZB eine Maskenpflicht. 

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