Bogenschützengesellschaft

Johannes Notz (1802–1862, Entwurf), Michael Wimmer (1805–1862, Ausführung), Deckelpokal

Johannes Notz (1802–1862, Entwurf), Michael Wimmer (1805–1862, Ausführung), Deckelpokal

München 1862, Bronze, gegossen; Silber, montiert, gegossen, innen vergoldet (Schweizerisches Landesmuseum, LM 64684)

Der Deckelpokal wurde in 25-facher Ausführung für die Mitglieder der Bogenschützengesellschaft gefertigt. Jedes Mitglied erhielt einen Pokal, die so genannte Laterne, mit eigenem Wappen. Die vorliegende Ausführung gehörte ursprünglich dem Staatsschreiber Johann Konrad Meyer von Knonau, der 1830 bis zu seinem Tod 1865 eines der 25 Mitglieder der Gesellschaft war. 1870 übernahm sein Schwiegersohn Rahn die Mitgliedschaft, die er bis zu seinem Tod 1912 innehatte. Auf ihn folgte sein Schwiegersohn Hans Meyer-Rahn, der den Pokal 1917 dem Landesmuseum übergab.