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Sobald sich der Winter weiss und flockig zeigt, möchte man dem trüben Unterland und seinen Nebeldecken entfliehen. Dabei kann man den Schnee auf ganz unterschiedliche Arten geniessen. Es bieten sich beispielsweise Schneeschuhtouren oder Schlittenfahrten an. Gar in Zürich kann man ab und an den verschneiten Uetliberg herunter sausen – sogar bei Nacht darf man sich auf 3.1 km langen Strecke durchschütteln lassen.

Und wenn ein eisiger Wind weht, so macht man es sich in einem bequemen Ohrensessel gemütlich und schmökert in einem Buch aus der SAC Bibliothek. Der Wintersport wird auch in der ZB ausgiebig dokumentiert, insbesondere in der Bibliothek des Schweizer Alpen-Club SAC, welche sich seit 1890 als Depositum in der Zentralbibliothek Zürich befindet. Etwas vom Schönstem, was die SAC Bibliothek bieten kann, sind Broschüren, Bücher und Lehrschriften aus dem goldenen Zeitalter des Skilaufs in der Zwischenkriegszeit. So ist unter anderem eine kleine Broschüre zur Massage des Skiläufers zu finden, die über die Wichtigkeit der Massage berichtet. Denn „ohne Zweifel stellt der Skilauf an den menschlichen Körper Forderungen, die sich umso mehr erhöhen, als der betreffende Körper der Natur als solcher entfremdet ist. Denn Skilauf ist ursächlich eine natürlich, freie Betätigungsform des menschlichen Körpers“.

 Wer es etwas ruhiger angehen möchte, sollte sich dem klassischen Langlauf widmen. Dank Alois „Wisel“ Kälins (ehemaliger Schweizer Skisportler und Medaillengewinner an den Olympischen Winterspielen) Unterstützung hat man die wichtigsten Grundschritte rasch gelernt.

Für Fragen stehen Ihnen vom Fachreferat Esther Baier-Kreuzer und Daniel Stettler zur Verfügung.