Projekte

Auswahl laufender Projekte

 

Swiss Library Service Platform (SLSP) und ALPZUG

Feedbackmanagement

Papierentsäuerung

Computergestützte Sacherschliessung

Langzeitarchivierung

Transkriptionstool für e-manuscripta

DigiTUR

 

Swiss Library Service Platform (SLSP) und ALPZUG

Im Projekt Swiss Library Service Platform (SLSP) teilen Bibliotheken und Bibliotheksverbünde der gesamten Schweiz eine gemeinsame Vision einer nationalen Plattform, die auf Basis einer zeitgemässen IT-Lösung zu definierende Dienstleistungen für Partner zentral zur Verfügung stellt. Zu diesem Zweck wurde im Jahr 2016 die SLSP AG als gemeinsames Unternehmen zum Betrieb der Plattform gegründet. Den Zuschlag für die technische Umsetzung erhielt die Firma Ex Libris mit dem Bibliothekssystem Alma und Recherchesystem Primo.

Auf lokaler Ebene haben sich ZB und Universität Zürich entschieden, eine gemeinsame Instanz zu bilden, da sich daraus wichtige Synergien und signifikante Vorteile für den Benutzenden ableiten lassen. Die Umsetzung dieses Vorhabens zur Einführung der zwei Systeme läuft über das Projekt ALPZUG (Alma Primo ZB UZH gemeinsames Projekt). Die Einführung der neuen Systeme ist für Winter 2020/2021 geplant.

.Kontakt: Dr. Alice Keller alice.keller@zb.uzh.ch

Alpzug Logo

 

Feedbackmanagement

Als Kantons-, Stadt- und Universitätsbibliothek und als eine der grössten Bibliotheken in der Schweiz hat die Zentralbibliothek Zürich eine sehr heterogene Kundschaft mit ganz unterschiedlichen Erwartungen an „ihre“ Bibliothek. Im Rahmen des Projektes wollen wir diese Erwartungen und auch Erfahrungen mit der ZB aktiv einholen und somit das strategische Potenzial nutzen. Ziel des Projekts ist daher die Einführung eines Feedbackmanagements, das nach aussen und auch nach innen wirkt: Nach aussen sollen die Benutzenden durch niederschwellige Kanäle zu Feedback eingeladen werden, mit denen die ZB Aufgeschlossenheit gegenüber und Interesse an der Meinung zu unserem Angebot und unseren Dienstleistungen signalisiert. Nach innen sorgt das Feedbackmanagement für die effiziente und transparente Bearbeitung von Anregungen und Beschwerden und unterstützt die Mitarbeitenden in den Schritten des Beschwerdeprozesses. Mit der Bündelung des Feedbacks ermöglichen wir darüber hinaus eine systematische Erfassung und gezielte Auswertung von Feedback. So können Schwächen besser erkannt und Innovationen an den Benutzerbedürfnissen ausgerichtet werden.

Kontakt: Verena Klein verena.klein@zb.uzh.ch

 

Papierentsäuerung

Die Zentralbibliothek Zürich hat den Auftrag, ihre Bestände dauerhaft zu archivieren – nicht nur als Digitalisat, sondern auch im Original.
Seit der Zeit der Industrialisierung (bis ca. 1990) enthält der Rohstoff Papier massiv zerstörerische Bestandteile. Durch unvermeidbare Lichteinwirkung und Feuchtigkeitsschwankungen der Umgebung werden chemische Zerfallsprozesse des Papiers katalysiert. Dies hat zur Folge, dass das Papier vergilbt, brüchig wird und schliesslich zerfällt.
Die Zentralbibliothek Zürich hat daher ein Grossprojekt zur Entsäuerung ausgewählter Bestände lanciert. 2013 lag der Schwerpunkt bei den Musikalien. Seit 2014 werden die Bestände der Studienbibliothek zur Geschichte der Arbeiterbewegung entsäuert.

Kontakt: Henrik Rörig henrik.roerig@zb.uzh.ch

 

Computerunterstützte Sacherschliessung

Die sachliche Erschliessung des Bestands unterstützt das gezielte Suchen und Finden von Publikationen mithilfe des Bibliothekskatalogs bzw. Rechercheportals. Die stetig steigende Zahl der gedruckten sowie insbesondere der elektronischen Neuzugänge kann mit der herkömmlichen intellektuellen Erschliessung nicht mehr bewältigt werden. Die ZB setzt entsprechend vermehrt Systeme zur Automatisierung oder Unterstützung dieser Prozesse ein. Als Rückgrat dieser Verfahren diente das eigens entwickelte Tool „Digitaler Assistent“. Ein darauf aufbauendes, 2016 abgeschlossenes Projekt befasste sich mit der inhaltlichen Anreicherung von Titelaufnahmen älterer Bestände (1960-2012); hierzu wurden Fremddaten aus anderen Bibliothekskatalogen (WorldCat) in einem Massenverfahren importiert. Ein weiteres computerunterstütztes Verfahren, das seit September 2016 produktiv eingesetzt wird, betrifft die Kataloganreicherung aktueller Neuerwerbungen mit Fremddaten aus ausgewählten Bibliotheksverbünden. Der Vorteil dieser Verfahren ist, dass nebst deutschsprachigen Schlagworten auch englisch- und französischsprachige Schlagwortsysteme (Library of Congress Subject Headings, Rameau) und internationale Klassifikationen (Dewey Dezimalklassifikation) berücksichtigt werden können. Für den Benutzer ergeben sich hierdurch neue Einstiegspunkte und erweiterte Suchmöglichkeiten.
Die ZB pflegt im Kontext der computerunterstützten Sacherschliessung den Erfahrungsaustauch mit Bibliotheken im In- und Ausland, darunter vor allem der Schweizer Nationalbibliothek, dem IDS Basel/Bern, der Deutschen Nationalbibliothek sowie den deutschen Verbünden. Eine Präsentation zum neusten Projekt der ZB kann unter dem unten aufgeführten link eingesehen werden.

FRED-Vortrag NEBISVerbundtagung

FRED-Vortrag Bibliothekartag 2017

Kontakt: Dr. Priska Bucher priska.bucher@zb.uzh.ch

 

Langzeitarchivierung

Das Thema Langzeitarchivierung ist für Bibliotheken und Archive eine Herausforderung: Einerseits ist zu klären, welche Datenbestände über welche Zeiträume gespeichert werden sollen. Andererseits ist auch ein Software-Produkt zu evaluieren, welches die Langzeitarchivierung sowohl in technischer als auch organisatorischer Hinsicht sicherstellt.
Die Zentralbibliothek digitalisiert in grossem Umfang Objekte in ihrem Digitalisierungszentrum. Daneben gibt es in zunehmendem Masse Objekte, die ausschliesslich digital vorhanden sind. Aufgrund der sich rasch wandelnden IT-Technologie gibt es keine Garantie, dass die digitalen Daten auch in einigen Jahren noch mit der gleichen Software und den gleichen Verfahren abrufbar sind und ggf. weiter bearbeitet werden können.
Mit dem Einsatz einer professionellen Software zur Langzeitarchivierung soll sichergestellt werden, dass die definierten Bereiche der digitalen Datenbestände auch in der weiteren Zukunft (resp. für immer) noch zugreifbar sind.

Kontakt: Esther Straub esther.straub@zb.uzh.ch

 

Transkriptionstool für e-manuscripta

Das Projekt «e-manuscripta.ch: Nachnutzung für die Wissenschaft – Der Weg zum Volltext» ist im Rahmen des durch swissuniversities lancierten Förderprogramms SUK P-2 «Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung» bewilligt worden. Mit der Erweiterung von e-manuscripta.ch um ein Transkriptions- und Annotationstool werden neue Werkzeuge zur Verfügung gestellt, um transkribierte Texte online zu präsentieren. Für die Forschenden und die Öffentlichkeit ergeben sich daraus folgende Möglichkeiten: Crowdsourcing durch gemeinsame Transkriptionsarbeit, ein breites und geeignetes Übungsfeld für Seminarien zur Erschliessung von Textkorpora, unkomplizierter Import von vorliegenden Transkriptionen und digitalen Editionen. Mit wachsendem Bestand wird es zudem möglich sein, innerhalb der Handschriften nach Textstellen zu suchen, sowie Links auf zusätzliche Nachweise zu erhalten. Damit werden die Texte nicht nur nach und nach zugänglich, sondern auch wissenschaftlich erarbeitet. Kooperationspartner sind die betreibenden Institutionen von e-manuscripta.ch: ETH-Bibliothek, Universitätsbibliothek Basel und Zentralbibliothek Zürich.

Kontakt: Dr. Alexa Renggli alexa.renggli@zb.uzh.ch

 

DigiTUR

Mit dem Projekt DigiTUR kann die ZB Zürich mit grosszügiger Finanzierung des Lotteriefonds des Kantons Zürich erstmals eine Auswahl historischer Turicensia-Bestände aus den Spezialsammlungen systematisch digitalisieren und online präsentieren. Es handelt sich dabei um Dokumente, die in Stadt bzw. Kanton Zürich entstanden, inhaltlich darauf Bezug nehmen oder von Zürcherinnen und Zürchern geschaffen wurden. Mit dem Projekt setzt sich die ZB zum Ziel, kulturelles Erbe von Stadt und Kanton Zürich sowohl in Gestalt der Originaldokumente als auch in Form der im Projekt produzierten „digitalen Doppelgänger“ nachhaltig zu sichern. Das Projekt startete im Frühjahr 2013 und dauert voraussichtlich bis Mitte 2019.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Kontakt: Dr. Alexa Renggli alexa.renggli@zb.uzh.ch

Adresse und Kontakt

Zähringerplatz 6
CH-8001 Zürich
Tel +41 44 2683 100
Fax +41 44 2683 290