Archiv

Auswahl abgeschlossener Projekte

Kooperative Speicherbibliothek

Reorganisation der Magazine der Zentralbibliothek

ZB 2020

ZB entdecken – eine App für Schulungen und Führungen

Aufwertung der Lesesäle

Blended Shelf

Archivsoftware

Forschungsdatenmanagement

Leit- und Informationssystem

Linked Open Data Zürich (LODZ)

Turicensia Lounge

Gessner 500

E-Thek

 

Kooperative Speicherbibliothek

Die Zentralbibliothek ist Partner der Kooperativen Speicherbibliothek Schweiz, die 2016 in Büron LU ihren Betrieb aufgenommen hat. Sie ist eine von der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, der Universität Basel, der Zentralbibliothek Zürich, der Universität Zürich und der Zentralbibliothek Solothurn gemeinsam getragene Einrichtung zur konservatorisch und ökonomisch vorteilhaften Lagerung von Beständen und zur effizienten Lieferung von Dokumenten in originaler, digitalisierter oder kopierter Form. Bestände werden in der Speicherbibliothek sowohl nach Institutionen getrennt als auch in einem gemeinsamen, auf ein Exemplar zusammengeführten Bestand aufbewahrt. So wird ein kollektiver Bestand an Zeitschriften aufgebaut, der über eine effiziente Dokumentlieferung zur Verfügung steht. Dies ergibt ein substantielles Potential an Raumersparnis sowohl in der Speicherbibliothek als auch in den beteiligten Bibliotheken. Die ZB hat den grössten Teil ihrer gedruckten Zeitschriften – mit Ausnahme von Rara und Turicensia ­– in den kollektiven Bestand der Speicherbibliothek überführt. Im Gegenzug können auf dem freiwerdenden Platz den Benutzenden die modernen Monographien weiterhin in attraktiver Freihandaufstellung zugänglich gemacht werden. Im Jahr 2017 werden zudem Monographien aus der ersten Hälfte des 20. Jh. als bestellbarer Individualbestand in die Speicherbibliothek verlagert.

Mehr Informationen:

Kooperative Speicherbibliothek bei Wikipedia

Kontakt: Dr. Christian Oesterheld christian.oesterheld@zb.uzh.ch

 

Reorganisation der Magazine der Zentralbibliothek

Die ZB unternimmt erhebliche Anstrengungen, um ihre Magazinflächen so zu optimieren und zu erweitern, dass sie auch bei kontinuierlichem Bestandswachstum langfristig ihren Archivauftrag erfüllen kann. Denn ungeachtet der stetig zunehmenden Bedeutung digitaler Medien nimmt der physische Bestand kontinuierlich zu. Neben aktueller wissenschaftlicher Literatur trägt dazu nicht zuletzt die laufende Erweiterung der Sammlung zürcherischen Kulturguts bei. Neben der Beteiligung an der Kooperativen Speicherbibliothek Schweiz werden daher weitere Massnahmen ergriffen. Anschliessend an die Auslagerungen in die Speicherbibliothek werden die Signaturgruppen innerhalb der frei zugänglichen Magazine am Zähringerplatz übersichtlicher verteilt, wodurch Benutzende sich leichter orientieren und ihre gesuchten Bücher einfacher finden können. Den besonders schützenswerten Beständen werden konsequent die unteren Magazingeschosse vorbehalten, die als Kulturgüterschutzräume ausgelegt sind. Im Jahr 2016 wurde zudem ein zusätzliches Aussenlager in Oetwil am See für Sonderbestände und die Erstbearbeitung von grösseren Neuzugängen in Betrieb genommen. Mit diesen und weiteren Massnahmen wird das Bestandsmanagement der ZB unter logistischen und konservatorischen Aspekten weiter professionalisiert. Dies erlaubt auch, den Benutzungsbedürfnissen optimal Rechnung zu tragen.

Kontakt: Roger Steiger roger.steiger@zb.uzh.ch

 

ZB 2020

Die ZB erarbeitete im Rahmen des Projektes ‚ZB 2020‘ die Bibliotheksstrategie für die Jahre 2016-2020. Die technologischen Entwicklungen, die Digitalisierung, aber auch das veränderte Lern- und Leseverhalten sowie neue Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden – um nur ein paar Stichworte zu nennen – stellten die ZB als Kantons-, Stadt- und Universitätsbibliothek vor grosse Herausforderungen. Die Bibliotheksstrategie hat die Arbeitsschwerpunkte für die Jahre 2016-2020 festgelegt. Sie wurde der Bibliothekskommission als dem Aufsichtsgremium der ZB im Herbst 2016 zur Verabschiedung vorgelegt. Die Erarbeitung und Bewertung der Grundlagen für die Strategie wurden massgeblich von der ZB-internen Kaderkonferenz geleistet. Begleitend hierzu fanden Gespräche mit Mitgliedern der Bibliothekskommission statt. Der Input externer Interessensgruppen (Nutzende, Institutsbibliotheken, andere Zürcher Bibliotheken und Kultureinrichtungen, Kooperations- und Verbundpartner) wurde über einen Impulsworkshop im Juni 2015 eingeholt. Die ZB-Geschäftsleitung übernahm die Verantwortung für die Bündelung und Priorisierung der Vorschläge, die aus diesen Vorbereitungsarbeiten hervorgingen. Hieraus ergaben sich strategische Schwerpunkte, die die Basis für die neue Strategie darstellten. Die Mitarbeitenden wurden regelmässig informiert und konnten sich zu bestimmten Zeitpunkten einbringen. Zudem wurde über eine Resonanzgruppe regelmässiges Feedback aus der Organisation gewonnen.

Der fertige Text der Strategie ‚ZB 2020‘ findet sich hier: https://www.zb.uzh.ch/ueberuns/ZBStrategie/index.html.de

Kontakt: Dr. Alice Keller alice.keller@zb.uzh.ch

 

ZB entdecken – eine App für Schulungen und Führungen

Im Jahr 2015 haben über 6000 Personen eine von der ZB angebotene Schulung und Führung besucht. Rund die Hälfte der Teilnehmenden waren Schülerinnen und Schüler auf der Sekundarstufe II (Mittel-und Berufsschulen), welche in der ZB eine Einführung in die Literaturrecherche und Bibliotheksbenutzung erhalten haben. Um künftig die Inhalte dieser Einführungen spielerisch zu vermitteln, wurde in Zusammenarbeit mit einem externen Partner eine App entwickelt, mit der die Schüler und Schülerinnen anhand eigener Smartphones selbständig die Bibliothek und ihre (Recherche-)Angebote entdecken können. Mittels der App können an ausgesuchten Orten in der Bibliothek QR-Codes gescannt und so verschiedene Aktionen (z.B. Quiz-Fragen, Aufträge, Informationen) ausgelöst werden. Zum Abschluss der Schulung wird die Gruppe mit den meisten Punkten ermittelt. Ab 2017 wurden zusätzlich zum Quiz nach und nach verschiedene Rundgänge durch die Bibliothek und durch unsere Bibliotheksausstellungen über diese App angeboten. Damit möchten wir unseren Benutzenden und Besuchern die Möglichkeit geben, sich auch ausserhalb der angebotenen Rundgänge durch die Bibliothek führen zu lassen. Aktuell steht – neben dem Quiz für die angemeldeten Schülergruppen – allen Interessierten der Rundgang „ZB in 30 Minuten“ zur Verfügung. Er führt durch die allgemeinen Lesesäle und die Freihandmagazine, stellt die wichtigsten Anlaufstellen vor und gibt nützliche Informationen zu Benutzung und Ausleihe mit auf den Weg.

Kontakt: Margrit Meyer margrit.meyer@zb.uzh.ch

 

Aufwertung der Lesesäle

Die Zentralbibliothek bemüht sich fortlaufend um die Modernisierung und Aufwertung ihrer Publikumsbereiche. Nachdem 2014 im ersten Obergeschoss 140 Einzelarbeitsplätze in hochwertiger Ausstattung eingerichtet werden konnten, wurde 2016 das zuvor als „Katalogsaal“ bezeichnete Erdgeschoss neu gestaltet. Anstelle der bisher dort aufgestellten Zettelkataloge, die verlagert wurden, sind 60 attraktive neue Arbeitsplätze sowie ein besonderer Lesebereich, der der Benutzung von Präsenzbeständen vorbehalten ist, entstanden. Die Beratung der Leserinnen und Leser in allen Fragen zu Recherche, Bestand und Ausleihe ist neu an einer zentralen Informationstheke zusammengeführt; in unmittelbarer Nähe dazu können Werke abgeholt und zurückgebracht werden, die zur Benutzung im Lesesaal bestellt wurden. Der Recherchebereich bietet neu sowohl Sitz- als auch Stehplätze für schnelle Konsultationen. Ausserdem gibt es neue individuelle Beratungszonen, mehr Gruppenarbeitszonen sowie einen Bereich zum entspannten Sitzen, in dem auch gesprochen werden darf. Die technische Infrastruktur wurde insgesamt erneuert. Alles in allem ist damit eine ästhetisch ansprechende, dabei konsequent an funktionalen Anforderungen ausgerichtete Arbeits-, Beratungs- und Recherchelandschaft entstanden. In einigen Jahren ist schliesslich noch die Modernisierung der oberen beiden Lesesaalgeschosse geplant.

Kontakt: Dr. Katharina Bruns katharina.bruns@zb.uzh.ch

 

Blended Shelf

Die zunehmende Erwerbung von E-Medien stellt Bibliotheken vor die Herausforderung, diese einerseits als Bestand im physischen Raum sichtbar zu machen und andererseits mit dem Printbestand zu verknüpfen. Derzeit gibt es in der Zentralbibliothek keine Möglichkeit, thematisch in den E-Medien zu browsen. Auch für den gedruckten Bestand bietet die ZB ihren Benutzenden aufgrund der Numerus Currens-Aufstellung keine Möglichkeit zum thematischen Browsen am Gestell. Dabei erleben wir in der Beratung regelmässig, dass diese Art des Zugangs zu Bibliotheksbeständen von unseren Benutzenden nicht nur gewünscht, sondern häufig auch erwartet wird. Im Rahmen des Projekts sollte also für unsere Benutzenden die Möglichkeit geschaffen werden, virtuell in den Beständen der ZB thematisch zu browsen. Dabei sollte das System die Print- und elektronischen Bestände zusammenführen und das Browsen am Gestell simulieren, d.h. die Ergebnisse entsprechend visualisieren. Nach einer Marktanalyse haben wir uns für das Produkt "Hybrid Bookshelf" der Firma Picibird entschieden und die Software mit Picibird für die ZB implementiert. In unserem Lesesaal können Benutzende nun an zwei Touch Screens im Buchbestand der ZB (print und online) browsen. An einem Gerät können sie unsere Neuerwerbungen entdecken, am anderen Gerät anhand einer einfachen Stichwortsuche thematisch in unseren Buchbestand einsteigen. Wir möchten so einen niederschwelligen Einstieg in den umfangreichen Bestand der ZB anbieten und ihn durch eine ansprechende und neugierig machende Präsentation im physischen Raum aktiv vermitteln.

Kontakt: Verena Klein verena.klein@zb.uzh.ch

 

Archivsoftware

Im Rechercheportal mit seiner an Bibliotheksbedürfnissen ausgerichteten flachen Struktur von Metadaten und Datenablage konnten die Spezialsammlungen ihre Bestände nicht adäquat abbilden. Es fehlte die hierarchische Struktur, welche die Ablage von Archivalien kennzeichnet. Als Umgehungslösung wurden bis anhin Archiv- und Nachlassverzeichnisse in PDF-Form geführt und auf der Webseite der jeweiligen Spezialsammlung aufgeschaltet. Vor dem Hintergrund einer anzustrebenden Kooperation der Archive auf dem Platz Zürich (Stadtarchiv, Staatsarchiv u.a.) und im Zusammenhang mit nachhaltigen Digitalisierungsvorhaben, die auf digitale Metadaten angewiesen sind, war es unabdingbar, über eine professionelle, ausschliesslich an den Archivbedürfnissen orientierte Softwarelösung zu verfügen. Die ZB implementiert derzeit ein Produkt der Firma CM Informatik AG (Schwerzenbach), um Nachlässe und Archivbestände vorab der Handschriftenabteilung und der Musikabteilung in unterschiedlicher Tiefe zu erschliessen. Zur Präsentation dieser Bestände ist ein benutzerfreundliches Portal vorgesehen, das die hierarchischen Strukturen abbildet und über unterschiedliche Suchfunktionen verfügt. Über eine entsprechende Schnittstelle soll auch ein Zugriff über das Rechercheportal (Primo) gewährleistet werden.

Kontakt: Angelika Salge angelika.salge@zb.uzh.ch

 

Forschungsdatenmanagement

Die Zentralbibliothek entwickelte 2016-17 in Kooperation mit der Hauptbibliothek (HBZ) und der Abteilung „Service and Support for Science IT“ (S3IT) der Universität Zürich ein tragfähiges Modell für den Umgang mit Forschungsdaten aus Projekten der Universität. In allen akademischen Fachbereichen verlagern sich die Forschungstätigkeiten in die digitale Domäne. Bibliotheken können diesen Wandel nutzen, um Formen des Datenmanagements in ihr Aufgabenspektrum aufzunehmen und daraus Angebote für die Wissenschaft zu schaffen. Solche Angebote setzen ihrerseits vielfältige Dienstleistungen voraus, die von der Bereitstellung von Infrastrukturen bis zum Support von Forschenden reichen. Um diese Entwicklung aufzugreifen, analysierte die ZB etablierte ebenso wie innovative Möglichkeiten des Forschungsdatenmanagements und prüfte, wie sie sich in der Praxis bewähren. Dazu wurde eine repräsentative Auswahl an Zürcher Projekten in ihren Forschungsprozessen unterstützt und deren Anforderungen getestet. Die Aufmerksamkeit richtete sich dabei nicht nur auf die Frage, wie dort Forschungsdaten generiert wurden. Genauso wichtig war die Strukturierung und Standardisierung dieser Daten. Denn entsprechend aufbereitete Daten können dauerhaft archiviert, einfach überprüft und langfristig weiterverwendet werden. Das sichert ihren zukünftigen Wert in wissenschaftlichen Diskursen. Das Data-Pilotprojekt diente nicht zuletzt dazu, die gewachsene Bedeutung von Bibliotheken als Ort der Informationsvermittlung mit den neuen Impulsen eines digitalen Forschungsumfeldes in Einklang zu bringen. Innerhalb des Projekts war die ZB dabei für Anwendungsfälle aus den Geistes- und Sozialwissenschaften zuständig, während sich die HBZ naturwissenschaftlichen und medizinischen Forschungsinitiativen widmete. In einer ersten Phase konzentrierte sich die ZB auf Studien zur Variantengrammatik und digitale Editionen historischer Wissensbestände. Hier versprach die thematische Konzentration Synergieeffekte, die aus der Bibliothek in die Forschung ausstrahlen.

Kontakt: Lothar Schmitt lothar.schmitt@zb.uzh.ch und Florian Steurer florian.steurer@zb.uzh.ch

 

Leit- und Informationssystem

Die Zentralbibliothek Zürich verfügt mit Alt- und Neubau sowie dem ihr angegliederten Predigerchor über eine Gebäudestruktur, die 12 Stockwerke umfasst und in ihrer Gesamtheit auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist. Die Zentralbibliothek Zürich hat daher ein neues Leitsystem installiert: Dies besteht aus physischen Schildern, deren Gestaltung sich stark an das neue Corporate Design anlehnt und elektronischen Displays, die anzeigen, welche Räume reserviert sind bzw. welche Veranstaltung wo stattfindet. Schliesslich kamen an drei ausgewählten Orten Explosionszeichnungen (grafische Darstellung eines komplexen Gebäudes, in der die einzelnen Teile perspektivisch zerlegt und dargestellt werden) dazu, welche die Komplexität der Gebäudestruktur vereinfacht darstellen.

Kontakt: Natascha Branscheidt natascha.branscheidt@zb.uzh.ch

 

Linked Open Data Zürich (LODZ)

Linked (Open) Data ist ein für Bibliotheken neues Feld des Umgangs mit Daten. Linked Data will Daten (z.B. aus dem Bibliothekskatalog) so darstellen, dass sie interoperabel und maschinenlesbar sind; Open Data ist bestrebt, die Daten allen Nutzerkreisen zur Weiterverwendung zur Verfügung zu stellen. Das Projekt Linked Open Data Zürich war ein Gemeinschaftsprojekt der Haute école de gestion de Genève, der Zentralbibliothek Zürich, des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft und des Medien- und Informationszentrums der Zürcher Hochschule der Künste, das im Juni 2016 abgeschlossen wurde. Es hatte zum Ziel, bibliographische Metadaten aus verschiedenen Katalogen zum Thema „Kunst und Kunstschaffende aus dem Kanton Zürich“ per Linked Data-Technologie interoperabel zu machen und eine prototypische Web-Applikation zu entwickeln, die eine verlinkte Suche in den unterschiedlichen Beständen erlaubt.

Weitere Informationen zu Linked Open Data Zürich finden Sie hier.

Kontakt: René Schurte rene.schurte@zb.uzh.ch

 

Turicensia Lounge

2016 entstand im Katalogsaal der Themenraum Turicensia. Die Planung wurde gemeinsam von einem Innenarchitektenteam, der Arbeitsgruppe für die Gestaltung des Katalogsaals und der Leitung der Abteilung Turicensia durchgeführt. Grundlage des Projekts war der kantonale Sammel- und Dienstleistungsauftrag der ZB als Kantons- und Stadtbibliothek. Mit dem Themenraum Turicensia wurde der breiten Vermittlung von Zürcher Themen der nötige Raum gegeben. Dieser wurde in zwei Bereiche gegliedert:

Turicensia Lounge
Lesen + Präsentieren von Zürcher Medien: Gespräche zu zweit oder dritt, bequeme Sitzmöbel, Anschlüsse für Laptops, Tablets. Eine kleine thematisch ausgerichtete Präsenzbibliothek bietet eine Auswahl an  Belletristik, Comics, Sachbücher, Reiseführer, Hörbücher, Filme, Zeitungen und Zeitschriften mit Zürcher Bezug. Ziel ist es, die Medien auf überraschende und inspirierende Weise (z.B. mit kleinen thematischen Zusammenstellungen) zu vermitteln. Virtuelle Themenpräsentationen zu kulturellen oder politischen Themen während der Ausstellungspausen ergänzen das Angebot.

Ausstellungen
Angrenzend an die Lounge fanden im Rahmen der Aufgaben der breiten Kulturvermittlung jeweils von Juni bis Oktober und von Dezember bis März Ausstellungen zu Zürcher Themen mit Beständen aus der ZB statt.

Kontakt: Anita Gresele anita.gresele@zb.uzh.ch

 

Gessner 500

Am 16. März 2016 jährte sich der Geburtstag des Zürcher Universalgelehrten Konrad Gessner zum fünfhundertsten Mal. Konrad Gessner, Arzt, Naturforscher und Philologe, war das herausragende Renaissancegenie der Schweiz und wurde wegen seiner wissenschaftlichen und künstlerischen Fähigkeiten schon mit Leonardo da Vinci verglichen. Nicht zuletzt thronte er als Skulptur über dem Eingang der ZB. Besonders bekannt geworden ist seine Historia animalium, in der er Vierbeiner, Vögel, Wassertiere sowie Schlangen und Skorpione zeichnete und beschrieb, darunter auch Fabelwesen wie das Einhorn. Mit der Bibliotheca universalis schuf er die wichtigste Bibliografie der frühen Neuzeit, indem er versuchte, die infolge des Buchdrucks unübersehbar gewordene Bücher- und Informationsflut zu bewältigen. Zu seiner Erinnerung und Würdigung koordinierte die Zentralbibliothek Zürich im Jahr 2016 zahlreiche Veranstaltungen: Ausstellungen im Landesmuseum Zürich, im Zoologischen Museum der Universität Zürich und im Zoo Zürich, Führungen im Gessner-Garten des Alten Botanischen Gartens und in der Altstadt Zürich sowie einen internationalen Kongress im Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich. Ausserdem gibt es einen Film sowie eine neue Biografie von Dr. Urs Leu, Leiter der Abteilung Alte Drucke und Rara in der ZB.

Kontakt: Dr. Urs Leu urs.leu@zb.uzh.ch

 

E-Thek

Die e-Thek Zürich ist ein Angebot elektronischer Medien der Zentralbibliothek Zürich und der Mediotheken der Mittel- und Berufsfachschulen des Kantons Zürich. In ihrer Funktion als Kantonsbibliothek wollte die ZB ein Angebot für den Sekundarstufe-II-relevanten populärwissenschaftlichen Bereich aufbauen in Ergänzung zu den wissenschaftlichen Inhalten für die tertiäre Stufe. Eine kleine und massgeschneiderte elektronische Bibliothek, die sich auch vom Angebot der anderen Verbünde wie z.B. dibiost, bibnetz oder dibiZentral unterscheidet: für das Basisstartpaket wurden ca. 1‘800 Titel lizenziert, welche in den Folgejahren mit Neuerscheinungen ergänzt werden. Enthalten sind vor allem Sachbücher, ePapers und eMagazine für die Sekun­darstufe II, sowie ausgewählte belletristische Werke in diversen Sprachen. Diese elektronische Bibliothek steht allen eingeschriebenen Nutzern der Zürcher Mittel- und Berufsfachschulen und der Zentralbibliothek, wohnhaft im Kanton Zürich, sowie Angehörigen der Universität Zürich und der Zürcher Fachhochschulen (ZHAW, ZHdK, PH) kostenfrei rund um die Uhr zur Verfügung. Interessierte benötigen lediglich einen gültigen Benutzerausweis der teilnehmenden Bibliotheken. Für ZB-Kunden ist eine Erstanmeldung vor Ort mit einer einmaligen Einschreibung nötig. Angehörige der Universität Zürich und der Zürcher Fachhochschulen weisen ihre Legitimationskarte aus, die im Kanton Zürich wohnhafte Nutzer einen gültigen amtlichen Ausweis. Online via Katalog der eigenen Mediothek oder direkt auf  www.e-thek-zh.ch können elektronische Ressourcen ausgeliehen werden. Im Gegensatz zum wissenschaftlichen Angebot für Hochschulangehörige, welches innerhalb des Campus ZB/UZH unbeschränkt genutzt werden kann, bietet die e-Thek die Onleihe über eine digitale Ausleihplattform (divibib).

Kontakt: Dr. Sofia Armanini sofia.armanini@zb.uzh.ch