Social Networks
"Social networks", soziale Medien im Web sind ein grosses Thema. Hier die Definition der Wikipedia dazu. Auch die ZB bewegt sich in diesem Umfeld - diese Seite listet ihre Tätigkeiten im "Web 2.0" auf. Die ZB-Website selber ist vorderhand nicht "sozial". Geplant ist für die Website ein RSS-Feed, und der neue Bibliothekskatalog der ZB dürfte gewisse Web 2.0-features enthalten. Generell gilt aber: Statt mit den bestehenden social network sites in Konkurrenz treten zu wollen, ist die ZB lieber direkt dort präsent; derzeit in Facebook, Wikipedia, LibraryThing, Delicious und neu auch bei Twitter.
Seit Frühling 2009 hat die ZB ein Facebook-Profil. Sie verbreitet dort Neuigkeiten, Veranstaltungshinweise usw. aus der Bibliothek und aus dem inhaltlichen Umfeld des modernen Bibliothekswesens. Letzteres ist nicht so langweilig, wie es vielleicht zunächst klingt: Neue Recherchetools, Digitalisierung, E-Books usw. sind spannende Themen der Informationsgesellschaft - und die ZB ist mittendrin. Daneben ist Facebook für die ZB eine gute Plattform, mit ihren Benutzerinnen und Benutzern in Kontakt zu kommen - in einem Umfeld, in dem sie sich ohnehin aufhalten. Das Facebook-Profil der ZB wird von einem kleinen Team der Benutzungsabteilung gehegt und gepflegt.
Die ZB hat den Zirkel ihrer Social Networks um den Kurznachrichtendienst Twitter erweitert. Über die Plattform Twitter veröffentlicht sie Informationen aus ihrem Veranstaltungskalender insbesondere zu öffentlich zugänglichen Führungen und Schulungen, kulturellen Veranstaltungen und Ausstellungen sowie Neuerungen in der Bibliothek im „Quick-Fix-Format“ von 140 Zeichen. Twitter dient ihr damit als proaktive Informationsplattform, deren qualitativer Mehrwert gegenüber den anderen Social Networks v.a. in der Nutzungsmöglichkeit der darin eingestellten Nachrichten über mobile Endgeräte liegt. Mehr Informationen rund um Twitter gibt es in der Wikipedia.
Wikipedia
Die Zentralbibliothek beteiligt sich seit 2008 aktiv an der grossen Online-Enzyklopädie Wikipedia. Als angemeldete Benutzerin verfasst sie Wikipedia-Artikel, in der Regel biographische Einträge zu Persönlichkeiten, deren Nachlässe in der ZB lagern. Damit trägt sie zur Vertiefung und Verbreiterung der Informationen in der Wikipedia bei und verschafft ihren Nachlässen grössere Sichtbarkeit. Andererseits engagiert sich die ZB in der Vermittlung von Informationskompetenz mit Wikipedia. Mit Workshops und Vorträgen zeigt sie, wie man die Gratis-Enzyklopädie effizient nutzt und gibt Hinweise zur Qualitätsbeantwortung in einem Lexikon, in dem "jede/r" mitschreiben kann. Die Beiträge der ZB in der Wikipedia werden von den Absolventen des MAS-Studiengangs UZH in Bibliothekswissenschaften geschrieben, die Workshops führt ein Team der Information durch.
LibraryThing
LibraryThing ist eine im angelsächsischen Raum recht weit verbreitete Plattform für "Bücherwürrmer", die dort ihren eigenen Bibliothekskatalog pflegen und publizieren können. Die ZB publiziert seit Frühling 2009 in ihrem LibraryThing-Profil ausgewählte Werke aus ihrem Bestand, die aus ihrer Recherche der Woche stammen und so aktuelle Themen aufgreifen. Mit der Zeit entsteht dadurch ein kleiner, aber feiner, übersichtlicher ZB-Katalog, sichtbar, kommentierbar, austausch- und ausbaubar für eine virtuelle Gemeinschaft von Lesefreunden. LibraryThing wird von einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter der Abteilung Information gepflegt.
Delicious
Die Zentralbibliothek Zürich hat seit Anfang 2010 ein Profil beim Online-Bookmarkdienst Delicious. Sie legt dort wichtige Links aus dem Bereich Informationskompetenz ab, zum Beispiel für ihre Datenbankworkshops oder die Wikipedia-Veranstaltungen. Damit ergänzt sie die fachspezifischen Links auf ihren Fachgebietsseiten und kann auf eine statische allgemeine Linksammlung auf ihrer Website verzichten. Delicious wird durch das Informationsteam gepflegt; die Seite ist noch im Aufbau (Stand März 2011).
Mehr zu Delicious findet sich in der Beschreibung der (englischsprachigen) Wikipedia.
