Republikaner

Julius Fröbel
Die Republikaner. Ein historisches Drama in fünf Acten 
Leipzig, 1848

Julius Fröbel Die Republikaner. Ein historisches Drama in fünf Acten Leipzig, 1848


„Seit längerer Zeit lebe ich hier ziemlich zurückgezogen. Die Zürcher, obgleich ich jetzt hier Bürger im Lande bin, gefallen mir, bis auf einige wenige Ausnahmen, nicht sonderlich & doch kann ich auf der andern Seite die Urteile der Deutschen über dieselben nicht billigen. Vor 6 Jahren waren die Fremden hier wenigstens von einer Partei hier gut aufgenommen, jetzt sind sie bei keiner mehr beliebt & ich muss mit Bedauern sagen: durch eigene Schuld.“

Julius Fröbel an Christian Friedrich Schönbein, 30. 3. 1839


„Zürich ist im Moment aberwitzig und wird vor dem ersten Mai wohl schwerlich wieder zur Vernunft gebracht werden können. … Die Leutchen wollen den Radicalismus stürzen und der Schweiz das Evangelium des Conservatismus predigen …
O Gott – wir sitzen tief im Koth, und die Schweiz büsst ihre Verachtung der Philosophie schmerzlich. Kinder, Buben binden ihr nun einen solchen Bären auf. Lachen Sie doch!“

Georg Herwegh an Robert Eduard Prutz, 8. April 1842