Datenbank des Monats - Archiv

April 2012

  • «Titanic sunk: Terrible loss of life feared» Die Ereignisse im April 1912, Augenzeugenberichte, die Reaktion der Weltöffentlichkeit - nachzulesen in den historischen Ausgaben der Londoner «Times»

    So überschrieb die «Times» im April 1912 eine Nachricht, die bis heute die Welt bewegt. Tage zuvor noch hatten die Londoner Reporter über den Start der Jungfernfahrt berichtet – beeindruckt von der technischen und luxuriösen Ausstattung des Schiffes. Nun überschlugen sich die Ereignisse. «No lives were lost», hiess es noch in den ersten Meldungen. Doch bald schon wurde eine böse Ahnung zur traurigen Gewissheit. Die dramatische Zuspitzung der Ereignisse, die Reaktion der Weltöffentlichkeit, Interviews mit Augenzeugen, die Ermittlungen der Untersuchungskommission, Reportagen über die Gerichtsverhandlungen – nachzulesen in «Times Digital Archive», dem Zeitungsarchiv der Londoner «Times». Es enthält sämtliche Ausgaben der Zeitung von den Anfängen im Jahr 1785 bis 2006 und ermöglicht die Volltextsuche im gesamten Archiv oder auch das Blättern in einzelnen Ausgaben, die Seite für Seite im Original-Layout hinterlegt sind – vom Leitartikel bis zur Werbung.

März 2012

  • Encyclopedia of Sex and Gender Gender und Sexualität in Gesellschaft, Kultur und Geschichte

    Die vierbändige von Fedwa Malti-Douglas herausgegebene Enzyklopädie (Detroit: Macmillan, 2007) bietet eine umfangreiche Darstellung der historischen, kulturellen, gesellschaftlichen und biologischen Bedingungen des geschlechtsspezifischen Rollenverständnisses und der Sexualität. Ausführlich berücksichtigt werden literarische und künstlerische Werke, die Beziehung der Geschlechter, der Wandel des Rollenverständnisses, religiöse Vorstellungen, Mythen, kulturvergleichende Betrachtungen, sexuelle Verhaltensweisen u.v.m.. Auch biographische Artikel über Personen, die das Verständnis von Gender und Sexualität wesentlich geprägt haben, nehmen einen breiten Raum ein. Die Beiträge sind alphabetisch geordnet. Unter «Thematic Outline» (siehe «e-table of contents» unten) lassen sich aber auch alle Artikel anzeigen, die zu grösseren Themenbereichen vorhanden sind wie etwa zu Biology of Sex, Body Art, Folk and Popular Culture, Gender Roles, Mass Media und Sex Practices. So findet man beispielsweise über den Themenbereich «Commerce and Crime» die Beiträge "sex tourism", "date rape drugs" und "rent boys" und über «Gender Roles» die Artikel "transgender", "men’s movement" und "construction of boys and girls". Darüber hinaus bietet die Datenbank alle Möglichkeiten der Stichwortsuche in den Volltexten sämtlicher Artikel. Querverweise erleichtern das Auffinden inhaltlich verwandter Beiträge. Artikel können als reine Textdateien oder als PDFs im Original Layout angezeigt, gedruckt und gespeichert werden. Die bibliographischen Angaben lassen sich in Literaturverwaltungsprogramme importieren.

Februar 2012

  • The Economist, 1843-2007 Elektronisches Archiv der renommierten Wochenzeitschrift für Wirtschaft, Finanzen, Politik, Wissenschaft und Kultur

    Seit 1843 kommentiert die liberale britische Wochenzeitschrift «The Economist» die Weltereignisse und die globale Entwicklung in Wirtschaft, Finanzen, Politik, Wissenschaft und Kultur. Mit fundierten Analysen, einer griffigen, pointierten Sprache und einer internationalen Ausrichtung erreicht das Magazin ein Millionenpublikum in aller Welt. Weltweit erscheinen verschiedene Ausgaben des «Economist», die sich durch einzelne Artikel mit regionalem Bezug leicht voneinander unterscheiden - die Editionen für Grossbritannien, Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik und Lateinamerika. Die Datenbank umfasst mehr als 8'000 Hefte der britischen Ausgabe bis 2007. Als Faksimile-Edition, die alle Möglichkeiten der Volltextsuche mit einschliesst, enthält die Datenbank farbige Abbildungen sämtlicher Seiten - vom Leitartikel bis zur Werbung.

Januar 2012

  • Prometheus Digitales Bildarchiv für Kunst, Geschichte und Kultur

    Ob historische Neujahrskarten oder Skulpturen der Antike, zeitgenössische Videoinstallationen oder architektonische Entwürfe, mittelalterliche Bilderhandschriften oder impressionistische Gemälde – das digitale Bildarchiv «Prometheus» eröffnet den Zugang zu mehr als 800‘000 hochauflösenden Bildern aus Kunst, Kultur und Geschichte. Thematische Schwerpunkte der Datenbank bilden die Bereiche Kunst-, Design- und Architekturgeschichte sowie allgemeine Geschichte, Archäologie und Religion. «Prometheus» vereinigt die Bestände von 62 Instituts-, Forschungs- und Museumsdatenbanken und stellt deren Bildmaterial für Forschung, Unterricht und private Nutzung zur Verfügung. Die Urheberrechte jedes Bildes sind angegeben. Nach persönlicher Anmeldung können Bilder in eigenen «Bildsammlungen» zusammengestellt und für Präsentationen genutzt werden. Ein inhaltlich verwandtes Bildarchiv - ebenfalls im Netz der Zentralbibliothek und Universität Zürich zugänglich - ist «ArtStor» mit mehr als einer Million Bildern aus Kunst, Architektur sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften. Eine ausführliche Übersicht über frei zugängliche sowie gebührenpflichtige Bilddatenbanken gibt «DBIS», das Datenbank-Infosystem.

Dezember 2011

  • Patrologia Latina Christliche Theologie und Philosophie aus 1000 Jahren

    Die «Patrologia Latina» enthält im Volltext die lateinischen Schriften der Kirchenväter, die zwischen 200 (Tertullian) und 1216 (Innozenz III.) verfasst wurden. Ergänzend aufgenommen sind Texte des Spätmittelalters, sofern sie sich auf das Hauptwerk beziehen. Die Patrologia Latina ist - trotz editorischer Mängel - bis heute eine unentbehrliche Quelle für das Studium der mittelalterlichen Theologie, Philosophie, Geschichte und Sprache. Herausgegeben wurde sie zwischen 1844 und 1865 von Jacques-Paul Migne, einem katholischen Priester, der nach einem Zerwürfnis mit seinem Bischof den Weg ins Pariser Verlagswesen fand. Hier gründete er - höchst erfolgreich und wenig skrupulös - ein Buchimperium für theologische Literatur katholischer Prägung, das die restaurativen Tendenzen jener Zeit bediente. Die Datenbank ist die elektronische Ausgabe der ersten Auflage der Patrologia Latina. Sie umfasst Text und Register sämtlicher 221 Bände und bietet ungeahnte Möglichkeiten der Volltextsuche. Ebenfalls im Netz der Zentralbibliothek und Universität Zürich zugänglich ist Mignes «Patrologia Graeco-Latina», die ergänzend zu den lateinischen Werken, die griechischen Schriften der Kirchenväter enthält. Ein interessantes Porträt der facettenreichen Persönlichkeit Mignes zeichnet R. Howard Bloch in seinem Buch "God's Plagiarist" (ZB-Signatur: GN 37812).

November 2011

  • International Encyclopedia of Communication Enzyklopädie der Kommunikations- und Medienwissenschaft – der Stand des Wissens in mehr als 1'300 Beiträgen

    Die elektronische Ausgabe der gleichnamigen zwölfbändigen Enzyklopädie enthält mehr als 1'300 Beiträge zu allen Bereichen der Kommunikations- und Medienwissenschaft. Zu den Themenschwerpunkten gehören wissenschaftliche Theorien und Forschungsmethoden, interpersonelle, politische und interkulturelle Kommunikation, Sprache und Interaktion, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung, populäre und visuelle Kommunikation sowie Journalismus, Medienwirkung und Mediensysteme in aller Welt. Auch kommunikationswissenschaftlich relevante Beiträge aus anderen Fachgebieten werden berücksichtigt, wie etwa aus der Philosophie, der Psychologie oder den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Weiterführende Literaturhinweise ergänzen die einzelnen Beiträge. Einen guten Überblick über die Inhalte der «International Encyclopedia of Communication» bietet der Link «Table of Contents - All Entries by Editorial Area» sowie die Suche via «Explore». Mehr als 1'000 Wissenschaftler aus 47 Ländern waren an der Entstehung der Enzyklopädie beteiligt, die in Kooperation mit der «International Communication Association» (ICA) erarbeitet wurde. Die elektronische Ausgabe wird regelmässig aktualisiert. Die Buchausgabe befindet sich im Lesesaal der Zentralbibliothek (LS 31 EC 002).

Oktober 2011

  • Schweizerischer Dokumentenserver Bildung: edudoc Was Sie schon immer wissen wollten - über die Schweiz und ihre Pädagogik

    Das frei im Internet zugängliche Portal «edudoc» bietet ein breites Publikationsspektrum zu allen Bereichen des Bildungswesens und der Erziehungswissenschaft in der Schweiz. Neben wissenschaftlichen Monographien, Artikeln in Zeitschriften und Sammelwerken sowie Forschungsberichten enthält «edudoc» eine Fülle von Dokumenten aus den Bereichen der Bildungsgesetzgebung, -politik und -statistik, dazu kantonale Schulblätter, Lehrpläne, pädagogische Zeitschriften, Ergebnisse von Umfragen im Bildungsbereich u.v.a.. Die erfassten Dokumente stehen mehrheitlich im Volltext zur Verfügung, die Fachdatenbanken des IDES (Information-Dokumentation-Erziehung-Schweiz) und des SZH (Schweizerisches Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik) steuern darüber hinaus 46‘000 Literaturhinweise zur pädagogischen Fachliteratur bei. Das Portal präsentiert seine rund 100‘000 Dokumente verteilt über verschiedene Sammlungen, die einzeln aber auch gesamthaft durchsucht werden können. Nach persönlicher Anmeldung via E-Mail besteht die Möglichkeit, Suchstrategien und Dokumente zu speichern sowie Suchaufträge einzurichten, um sich regelmässig über neue Publikationen zu einem Thema informieren zu lassen. Ein inhaltlich verwandtes Portal der deutschen und internationalen Pädagogik ist das «Fachportal paedagogik.de».

September 2011

  • Frühe graphische Äusserungen: Wie Bilder entstehen Bildarchiv mit 25'000 Kinderzeichnungen

    Wie entwickeln sich Kinderzeichnungen? Welche Strukturen und Entwicklungstendenzen lassen sich beobachten? Worin bestehen frühe bildhafte Erkenntnis und Ästhetik? Fragen wie diese untersucht ein Forschungsprojekt an der «Zürcher Hochschule der Künste», das 1999 unter Leitung von Dieter Maurer und Claudia Riboni ins Leben gerufen wurde. In einer breit angelegten empirischen Studie entstand ein Bildarchiv mit 25'000 Zeichnungen von Kindern der ersten sechs Lebensjahre. Es ermöglicht die Suche und Gruppierung der Zeichnungen nach vielfältigen Kriterien – wie etwa nach Formen, Farbigkeit und Motiven oder nach Geschlecht und Lateralität der Kinder. Ein integrierter Lehrgang erläutert Methodik und Ergebnisse der Untersuchung. Darüber hinaus bietet die Webseite weiterführende Literaturhinweise, Internet-Links und Filmmaterialien und ermöglicht den Zugriff auf 8‘ 000 weitere retrodigitalisierte Kinderzeichnungen der «Rhoda Kellogg Child Art Collection».

August 2011

  • The Making of the Modern World, 1450-1914 Historische Schriften und Quellen zur Wirtschafts-, Sozial- und politischen Geschichte

    Die Datenbank enthält eine einzigartige Volltextsammlung historischer Quellen und Abhandlungen zur Wirtschafts-, Sozial- und politischen Geschichte der westlichen Welt. Sie umfasst 62'000 Bücher, 460 Zeitschriften, Broschüren, amtliche Veröffentlichungen und Flugschriften – von den Anfängen des Buchdrucks bis zum Beginn des 1. Weltkriegs. Inhaltliche Schwerpunkte bilden ökonomische, politische und soziologische Theorien, Finanzwesen, Handel, Industrialisierung und Landwirtschaft, Darstellungen des Alltagslebens sowie Kolonialismus, Sklaverei und Sozialismus. Die Datenbank beruht im Wesentlichen auf den Beständen der renommierten Goldsmiths’ Library of Economic Literature (University of London) und der Kress Library of Business and Economics (Harvard University). Neben mehrheitlich englischsprachigen Veröffentlichungen enthält die Volltextsammlung auch zahlreiche Quellen und Abhandlungen auf Deutsch, Französisch und in weiteren Sprachen. Einen guten Überblick über die Inhalte der Datenbank bietet der Menüpunkt «Research Tools». Hier werden in einführenden Essays die historischen Hintergründe zu diversen Themenbereichen der Sammlung beleuchtet. Ausserdem erhält man via «Key Documents» einen direkten Zugang zu den wichtigsten Veröffentlichungen und Quellen eines Themas.

Juli 2011

  • German Literature Collections „Halb zog sie ihn, halb sank er hin“ ... Werke der deutschsprachigen Literatur, Philosophie, Kunst und Politik im Volltext

    „Halb zog sie ihn, halb sank er hin“ ... Gedichte, literarische Werke aller Gattungen sowie klassische Schriften aus Philosophie, Politik, Kunst und Geschichte bilden den Inhalt dieser umfangreichen Volltextsammlung zur Literatur und Geistesgeschichte des deutschen Sprachraums. Vom Hildebrandslied bis zur Mutter Courage, von den Predigten Meister Eckharts bis zu den Reden Rosa Luxemburgs, von Kants Reflexionen zur Ästhetik bis zu Burckhardts Schriften zur Renaissance reicht das weit gefasste Spektrum der Datenbank, die entgegen ihrem englischen Namen sämtliche Texte in der deutschen Originalsprache enthält - die gesammelten Werke von Goethe, Schiller, Kafka und Brecht ebenso wie Werkausgaben von Grimmelshausen, Keller, Büchner, Hölderlin, Kleist, Lessing, Brüder Grimm und vielen anderen. Berücksichtigt wurden ausschliesslich zitierfähige, wissenschaftlich anerkannte Editionen wie etwa die Weimarer Ausgabe (Goethe), die Nationalausgabe (Schiller) oder die Bibliothek Deutscher Klassiker. Der Zeitraum der Volltextsammlung reicht vom frühen Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Juni 2011

  • Lexikon des Mittelalters Online Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik des Mittelalters in 36'000 Artikeln

    „Was lange währt, wird endlich gut!“ titelte begeistert die Frankfurter Allgemeine, als das Lexikon des Mittelalters nach einer 30-jährigen verlegerischen Odyssee – mit Ausgangspunkt Zürich – im Jahr 1999 seinen glücklichen Abschluss gefunden hatte. Geboren war ein Standardwerk der Mediävistik, das in 36'000 Artikeln alle Bereiche der mittelalterlichen Kultur, Politik und Gesellschaft in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten beleuchtet. Schwerpunkte bilden die Sozial-, Wirtschafts- und Rechtsgeschichte, die Entwicklung von Kunst, Literatur, Philosophie, Theologie und Wissenschaft sowie die Darstellung des Alltagslebens. Auch die Einflüsse des Islams, des Judentums und des Byzantinischen Reichs auf das europäische Mittelalter werden ausführlich thematisiert. Zusätzlich enthalten sind zahlreiche Artikel über mittelalterliche Personen und Orte. Die Datenbank bietet sämtliche Beiträge der gedruckten Ausgabe mit allen Möglichkeiten der Volltextsuche. Darüber hinaus führt ein Link von jedem Lexikonartikel in die Fachdatenbanken der Mediävistik und sorgt auf diese Weise für weiterführende, stets aktuelle Literaturhinweise. Für eine erfolgreiche Suche im «Lexikon des Mittelalters Online» sollte man zu Beginn allerdings darauf achten, dass die «Sprache der Stichwörter» oben rechts auf «German» eingestellt ist, es sei denn, man möchte auf Englisch suchen.

Adresse und Kontakt

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